Rostocker radeln : Zehnmal um die Erde für ein besseres Stadtklima

Die katholischen Schwestern Birgit und Bernadet von der Christuskirche sind die Stars beim diesjährigen Stadtradeln.
Die katholischen Schwestern Birgit und Bernadet von der Christuskirche sind die Stars beim diesjährigen Stadtradeln.

Sportliche Bilanz beim diesjährigen Stadtradeln: Rostocker legen 385 989 Kilometer zurück und setzen damit ein Zeichen für saubere Luft und mehr Lebensqualität.

svz.de von
11. Juni 2019, 12:18 Uhr

Rostock | 385 989 Kilometer, also fast zehnmal um die Erde - mit ihrem Einsatz haben die Rostocker Teilnehmer beim diesjährigen Stadtradeln ein deutliches Zeichen für ein besseres Stadtklima und mehr Lebensqualität gesetzt. Vom 5. bis 25. Mai haben sie bei der bundesweiten Aktion kräftig in die Pedale getreten und Kilometer gezählt. Nun ist die Bilanz da.

Insgesamt haben 2344 Radler in 143 Teams an der Aktion teilgenommen - das waren zehn Prozent mehr Teams als im Vorjahr. Die Stabsstelle Mobilitätsmanagement als lokaler Koordinator freut sich über diesen positiven Trend und die wachsende Bekanntheit der Aktion. Elf Fahrradtouren wurden im Zusammenhang mit dem Stadtradeln angeboten. Umgerechnet auf die CO2-Ersparnis kommen die Organisatoren auf 55 Tonnen, die nicht in die Luft gepustet wurden.

Beste Teams werden belohnt

Auch in diesem Jahr werden die besten Teams belohnt. Sie erhalten beim Klimaaktionstag, der am 22. September in der Langen Straße stattfindet, ihre Auszeichnung und Preise. Gewürdigt werden die Universitätsmedizin Rostock mit 18 722 Kilometern, Inros Lackner mit 16 292 Kilometern und Cortronik mit 14 135 Kilometern. Das aktivste Team ist wie bereits im Vorjahr Liegerad Rostock & Friends mit 937 geradelten Kilometern pro Teammitglied.

Auch zahlreiche Schulen und Kindertagesstätten haben sich an der Umweltaktion beteiligt. Dabei sticht vor allem die Don-Bosco-Schule mit mehr als 200 Teilnehmern heraus, die auf 24 541 Kilometer kamen.

Katholische Schwestern berichten

Als Schirmherr weiß Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne), dass solche spielerischen Aktionen immer mehr Menschen animieren, für kürzere Strecken auf das Fahrrad umzusteigen „Stadtradeln kann helfen, aus Freizeitradlern Gewohnheitsradler werden zu lassen. Die riesige Beteiligung zeigt einfach: Das Fahrrad ist ein wichtiges Fortbewegungsmittel einer modernen Stadt“, so Matthäus.

Als Vorbilder brachten sich in diesem Jahr die beiden katholischen Schwestern Birgit und Bernadet der Rostocker Christuskirche in die Aktion ein. Sie verzichteten gänzlich auf das Auto und schildern ihre Erfahrungen in einem Blog.

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