Rostock : Unimedizin wird Schwerpunktzentrum für Herzkrankheiten

Mit der höchsten persönlichen Qualifizierungsstufe als Spezialist und Ausbilder für Herz-Bildgebung zertifiziert wurde Oberarzt Dr. Felix Meinel. Er ist Spezialist für die Herz-Bildgebung.
Mit der höchsten persönlichen Qualifizierungsstufe als Spezialist und Ausbilder für Herz-Bildgebung zertifiziert wurde Oberarzt Dr. Felix Meinel. Er ist Spezialist für die Herz-Bildgebung.

Modernste Technik erlaubt Experten frühzeitige Diagnose. Ärzte als Spezialisten zertifiziert.

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19. August 2019, 16:05 Uhr

Rostock | Die Rostocker Unimedizin ist seit Neuestem Schwerpunktzentrum für Kardiovaskuläre Bildgebung. Dank modernster medizintechnischer Ausstattung können die Spezialisten Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen nun noch besser bildgebend untersuchen. Dies gewinnt vor allem vor dem Hintergrund an Bedeutung, dass sich das Risiko einer Herzerkrankung mit steigendem Alter erhöht. Und gerade in MV sind durch die älter werdende Bevölkerung immer mehr Menschen davon betroffen. Daher ist es umso wichtiger, dass die Universitätsmedizin Rostock als Maximalversorger den modernsten Stand der Technik und ausgewiesene Spezialisten anbietet, um die Patienten frühzeitig medizinisch zu versorgen.

Ärzte mit höchster Qualifizierungsstufe zertifiziert

Neben der Anerkennung des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Kinder- und Neuroradiologie der Universitätsmedizin Rostock als Schwerpunktzentrum durch die Deutsche Röntgengesellschaft wurden zudem Institutsdirektor Prof. Dr. Marc-André Weber und der Leitende Oberarzt PD Dr. Felix Meinel mit der höchsten persönlichen Qualifizierungsstufe als Spezialisten und Ausbilder für Herz-Bildgebung zertifiziert. "Für unsere Patienten und Zuweiser ist dies ein wichtiges Gütesiegel, dass wir mit großer Erfahrung leitliniengerechte Untersuchungen nach neuesten Standards vornehmen", erklärt Weber.

Frühzeitige Diagnose dank moderner Technik

"Anhand der Computertomographie (CT) können wir beispielsweise Verkalkungen und Verengungen der Herzkranzgefäße, die für den Patienten ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt bedeuten, frühzeitig erkennen", erklärt Meinel. Die CT-Aufnahmen dienen darüber hinaus der Planung von minimalinvasiven Eingriffen an den Herzklappen. Durch die Magnetresonanztomographie (MRT) können die Radiologen außerdem die Funktion und Struktur des Herzmuskels untersuchen. Dies spielt insbesondere bei Patienten mit Entzündungen oder unklarer Schwäche des Herzmuskels eine große Rolle.

Spezielle Untersuchungstechniken

"Wir bieten auch sehr spezielle Untersuchungstechniken an, wie beispielsweise die Herz-MRT mit Stressperfusion", sagt Meinel. Das bedeutet, dass die Durchblutung des Herzmuskels unter Belastung geprüft werden kann. "In der Herzbildgebung arbeiten wir sehr eng mit den klinischen Partnern aus unserem Haus zusammen, insbesondere den Kardiologen und Herzchirurgen", betont Meinel.

Neues Hochleistungs-CT für Unimedizin

Im Oktober weiht die Universitätsmedizin ein neues Hochleistungs-CT ein, welches unter anderem auf die Herzdiagnostik zugeschnitten ist und eine noch präzisere Herz-Bildgebung mit höchster Bildqualität und geringer Röntgenstrahlung ermöglicht.

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