Zu wenig Personal, kaputte Blitzer : Rostock verliert Einnahmen

Falschparker können sich nicht mehr so leicht aus der Affäre ziehen.
Falschparker können sich nicht mehr so leicht aus der Affäre ziehen.

Es wurden deutlich weniger Bußgelder verhängt als im städtischen Haushalt eingeplant.

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28. Dezember 2019, 14:57 Uhr

Mecklenburg-Vorpommerns größte Stadt Rostock nimmt mangels Personal und wegen defekter Blitzer 2019 voraussichtlich deutlich weniger Geld durch Strafzettel ein als geplant. „Von 26 eingeplanten Mitarbeitern waren bis August nur 19 auch tatsächlich unterwegs“, sagte Stadtsprecher Ulrich Kunze.

Fehlendes Personal

Zum einen habe es viele Fehltage aufgrund von Krankheit gegeben, zum anderen hätten nicht alle Stellen besetzt werden können. „Inzwischen wurden allerdings 14 neue Mitarbeiter eingestellt.“ Im jüngsten Haushaltsbericht ist laut Medienbericht im Bereich der Bußgelder ein Minus von 600 000 Euro ausgewiesen. Eigentlich sollten in diesem Jahr 3,45 Millionen Euro eingenommen werden. Bis Ende September seien nur 58 264 Knöllchen wegen Falschparkens verteilt worden - rund 2200 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Fast die Hälfte der fehlenden 600 000 Euro gehen nach Angaben des Stadtsprechers Kunze aber auf das Konto von zwei kaputten stationären Blitzern. „Zudem gab es Probleme bei der technischen Ausstattung mit mobilen Geräten“, sagte Kunze. So habe sich im dritten Quartal 2019 die Zahl der ertappten Raser im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 6338 halbiert.

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