Rostock mobil : Stadt dreht Imagefilm für Mobilitätsalternativen

Im Imagefilm tritt Mira gegen ihren Vater Dieter an - ein Kopf-an-Kopf-Rennen beginnt.
Im Imagefilm tritt Mira gegen ihren Vater Dieter an - ein Kopf-an-Kopf-Rennen beginnt.

Zusammen mit Partnern wie der RSAG wirbt Rostock für ihre Mobilitätsalternativen, um ein Umdenken anzustoßen.

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08. Mai 2019, 10:27 Uhr

Rostock | Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Rostocker Straßenbahn AG, die Stadtwerke Rostock, der ADFC Rostock, der Carsharing-Anbieter Your Car und Bike Market haben einen Imagefilm zur neuen Dachmarke Rostock mobil herausgebracht. Das Motto: „Rostock mobil – die Challenge“.

Entstehung und Ziel

Der Kurzfilm hebt die Mobilitätsalternativen und ihre jeweiligen Stärken hervor. Er transportiert die Botschaft „Sei clever mobil“. Denn der bewusste Einsatz des passenden Transportmittels verschaffe nicht nur Zeit- sondern auch Geldvorteile. Die Partner beauftragten für die Realisierung des Spots die Rostocker Filmproduktionsfirma Rabauke. In dem Film wird ein Wettrennen durch die Stadt zwischen der Tochter Mira und ihrem Vater Dieter inszeniert. Dies soll ebenfalls den Generationswandel hinsichtlich des Mobilitätsverhaltens widerspiegeln.

Der Film

Immer mehr junge Menschen verzichten ganz bewusst auf den Führerschein oder ein eigenes Auto. Die einzelnen Fortbewegungsmittel werden je nach Bedürfnis gewählt. Ob der Fernbus, der Zug oder die Mitfahrgelegenheit für eine Fernreise oder das Rad, der Bus, die Bahn, das Carsharing-Auto in der Stadt. Dieses Verhalten wird auch als Multimodalität bezeichnet, weil zwischen den einzelnen Mobilitätsangeboten gewechselt wird.

Alternativen zum Auto

Auch in Rostock gibt es bereits heute zahlreiche Mobilitätsalternativen für eine saubere, gesündere und klimafreundliche Fortbewegung. Mit der Marke „Rostock mobil“ soll alles rund um das Thema nachhaltige Mobilität beworben und bekannt gemacht werden - egal ob Fuß, Fahrrad, ÖPNV, Sharing-Angebote oder E-Mobilität. Alle Informationen werden auf der städtischen Webseite www.rostock.de/mobil beworben und auch zukünftig über Facebook geteilt. So erhofft sich die Stabsstelle Mobilitätsmanagement, Wissenslücken zu beseitigen und dass sich dann auch nach und nach Mobilitätsverhalten ändern kann. Damit einher geht ein stetiger Ausbau von Mobilitätsangeboten. Der Rostocker Bau- und Umweltsenator Holger Matthäus weiß: „Viele wissen gar nicht, dass man mit einem Ticket sowohl Bus, Straßenbahn, S-Bahn und Fähre fahren kann. Oder dass es bereits drei Carsharing-Anbieter mit derzeit fast 60 Fahrzeugen in der Stadt gibt. Oder welche Vorteile man als Besitzer eines Elektro- oder Hybridautos hat. Genau da müssen wir ansetzen!“

Mit Hilfe des Filmspots soll dazu angestoßen werden, dass eigene Mobilitätsverhalten zu reflektieren und vielleicht auch Routinen zu hinterfragen.


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