Rostock : Verlorene Geldbörse führt in die Justizvollzugsanstalt

Seine Geldbörse hat der mann zwar zurück, aber auch noch eine Strafe dazu.
Seine Geldbörse hat der mann zwar zurück, aber auch noch eine Strafe dazu.

Er wollte nur seine Geldbörse abholen, landete aber aber so in der JVA.

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17. Juni 2019, 16:52 Uhr

Rostock | Am Sonnabend hat ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG die Bundespolizeiinspektion Rostock über eine Fundsache am Bahnhof Güstrow informiert. Mitarbeiter hatten zuvor eine Geldbörse in einem Abfallbehälter am Bahnhof Güstrow aufgefunden und zum Fundbüro der Deutschen Bahn nach Rostock verbracht.

Bei der Überprüfung der in dem Portemonnaie aufgefundenen polnischen ID-Karte stellten Beamte der Bundespolizei fest, dass der Inhaber der Geldbörse durch die Staatsanwaltschaft Schwerin zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Dem lag eine Verurteilung des Amtsgerichts Ludwigslust wegen Betruges zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro nebst 123 Euro Gebühren ersatzweise 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe zugrunde.

Als der Mann dann seine Geldbörse am Hauptbahnhof Rostock abholen wollte, wurden die Bundespolizisten verständigt und ihm Beamte der Bundespolizei der Haftbefehl eröffnet.

Da er die Geldstrafe in Höhe von 400 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt verbracht.

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