Rostock : Universität würdigt Professorinnen

Der Gegensatz zu den sonst an der Rostocker Uni üblichen Ölbildern in dicken Goldrahmen ist gewünscht, erklärt Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Direktorin des Instituts für Medienforschung an der Philosophischen Fakultät.
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Der Gegensatz zu den sonst an der Rostocker Uni üblichen Ölbildern in dicken Goldrahmen ist gewünscht, erklärt Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Direktorin des Instituts für Medienforschung an der Philosophischen Fakultät.

Mit einer Galerie aus 47 Bildern erhalten nun die weiblichen Lehrenden an der hiesigen Hochschule Aufmerksamkeit.

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05. November 2019, 10:00 Uhr

Rostock | Moderne Portraits von 47 Professorinnen werden in einer am Montag eröffneten Ausstellung in der Rostocker Universität gezeigt. Die Galerie finden Interessenten ab sofort im zweiten Obergeschoss des Universitätshauptgebäudes.

Die auf Fotos der Professorinnen an der Universität Rostock basierenden Bilder wurden von Künstlerin Julia Theek bearbeitet und auf ausgedienten Filmdosen für Kinofilm aufgebracht.

Lange Geschichte, aber nicht mit Professorinnen

Die Universität Rostock blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück, die Geschichte der Frauen an der Universität Rostock begann deutlich später. Vor 110 Jahren konnte sich die erste Frau immatrikulieren, im Jahr 1947, also vor 72 Jahren gab es die erste Professorin an unserer Universität. Während Frauen mittlerweile ganz selbstverständlich genauso zahlreich wie Männer studieren, ist diese Selbstverständlichkeit auf Ebene der Professoren bisher noch nicht erreicht. Nur jede fünfte Professur an der Universität sei momentan von einer Frau besetzt. Und auch in anderen Leitungspositionen zeichne sich ein ähnliches Bild.

Die Ausstellung anlässlich des Universitätsjubiläums soll deshalb die an der Universität tätigen Professorinnen in den Mittelpunkt rücken. Mit dieser Ausstellung soll ihr Wirken noch sichtbarer werden und damit einhergehend ihre Leistungen an und für die Universität gewürdigt sowie nicht zuletzt auch eine Vorbildwirkung für Studentinnen und Promovendinnen bewirkt werden.

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