Rostock : Schiffsbesatzung spendet an Krebspatienten

Das deutsche Forschungsschiff Polarstern in der zentralen Arktis.


The German research vessel Polarstern during an expedition into the central Arctic Ocean.
Das deutsche Forschungsschiff Polarstern in der zentralen Arktis. The German research vessel Polarstern during an expedition into the central Arctic Ocean.

Forscher von der "Polarstern" steigen für schwerkranke Kinder auf die Waage.

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29. Januar 2020, 15:03 Uhr

Eine lange Reise hat der Brief hinter sich. Markus Plehn hat ihn aus der Arktis mitgebracht. Der Lagerhalter gehört zur Besatzung des Forschungsschiffs „Polarstern“, das gerade im Nordpol im Eis eingefroren ist. In dem Brief stecken 4000 Euro.

Die spenden die Besatzung und die Wissenschaftler an Bord an das SAPV-Team „Mike Möwenherz“ zugunsten schwerkranker Kinder. Die Summe hat der an Bord gegründete Wiegeclub in einem Jahr zusammengetragen.

Spendensumme setzt sich aus mehreren Aktionen zusammen

„Unser Club ist Tradition: An jedem Sonntag trifft sich ein Großteil der Besatzung zum Wiegen. Wer sein persönliches Ziel nicht erreicht, muss Strafe zahlen“, schmunzelt Plehn. Daraus und aus weiteren kleinen Aktionen, wie etwa Versteigerungen kam die Summe zusammen.

Prof. Carl Friedrich Classen, Kinderonkologe an der Universitätsmedizin Rostock und Leiter des SAPV-Teams freut sich über die großzügige Spende: „Es ist toll, dass die Menschen auch in der Ferne an unsere jungen Patienten denken und dabei gleichzeitig etwas für die schlanke Linie tun.“

Markus Plehn (l.) und seine Kollegen haben für SAPV gesammelt. Prof. Carl Friedrich Classen freut sich über den Einsatz.
Unimedizin Rostock
Markus Plehn (l.) und seine Kollegen haben für SAPV gesammelt. Prof. Carl Friedrich Classen freut sich über den Einsatz.


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