Hund in Rostock : Nach Biss in den Kopf: Rottweiler wurde „eingeschläfert“

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Ein Rottweiler-Hund, der Anfang November seinen Besitzer in Rostock in den Kopf gebissen und lebensgefährlich verletzt hatte, ist eingeschläfert worden.

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19. November 2019, 07:54 Uhr

Ein Rottweiler-Hund, der Anfang November seinen Besitzer in Rostock in den Kopf gebissen und lebensgefährlich verletzt hatte, ist „tierschutzgerecht eingeschläfert“ worden. Das habe eine Ethikkommission entschieden, die das Tier zuvor ausführlich begutachtet und darüber beraten hat, wie ein Sprecher der Stadt Rostock am Dienstag mitteilte.

Weiterlesen: Behörden prüfen Einschläferung des Hundes

In der Kommission seien das Veterinäramt, der Tierschutz und die Betreiber von Tierklinik und Tierheim vertreten, wohin der Hund nach dem Vorfall gebracht worden war.

Rottweiler attackierte mehrfach

Der Hund hatte seinen 42-jährigen Besitzer am 4. November in dessen Wohnung im Stadtteil Toitenwinkel angegriffen. Nachbarn, die das Geschehen mitbekamen, hatten Rettungskräfte gerufen. Wie der Leiter des Brandschutz- und Ordnungsamtes Johann Edelmann sagte, konnten Feuerwehrleute das aggressive Tier anfangs nur in die Küche abdrängen, bevor es mit einem Beruhigungsmittel aus einem Betäubungsgewehr „ruhig gestellt“ und eingefangen werden konnte.

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Der Rottweiler soll seinen Halter vorher schon mehrfach attackiert und gebissen haben. 

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