Rostock : Fahrradforum stellt sich neu auf

Die Sprecher des Rostocker Fahrradforums sind neu gewählt worden. Ab sofort stehen Sönke Wilke (v.l.), Uwe Flachsmeyer und Jürgen Borbe an der Spitze.
Die Sprecher des Rostocker Fahrradforums sind neu gewählt worden. Ab sofort stehen Sönke Wilke (v.l.), Uwe Flachsmeyer und Jürgen Borbe an der Spitze.

Neue Spitze um Uwe Flachsmeyer will verstärkt in die Radverkehrsplanungen eingebunden werden.

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13. November 2019, 17:05 Uhr

Nach der Kommunalwahl im Mai hat sich das Rostocker Fahrradforum neu aufgestellt. Auf der konstituierenden Sitzung am Dienstag wählten die Mitglieder den Bündnis 90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden der Rostocker Bürgerschaft Uwe Flachsmeyer zum neuen Sprecher. Jürgen Borbe (CDU) ist dessen erster sowie Sönke Wilke (BUND) zweiter Stellvertreter.

Verbesserungen für Radverkehr konsequent umsetzen

Flachsmeyer, seit 2014 in der Bürgerschaft aktiv, freut sich auf die neue Herausforderung. Als täglich Rad Fahrender möchte er die Rahmenbedingungen für den Radverkehr deutlich verbessern. "Das Fahrradforum hat nach dem Beschluss zum Radentscheid hohe Erwartungen an den Oberbürgermeister, die Bürgerschaft und die Verwaltung. Wir wollen Rostock in den nächsten Jahren zu einer echten Fahrradstadt entwickeln. Als Fahrradforum werden wir diesen Prozess intensiv unterstützen und darauf achten, dass die Verbesserungen für den Radverkehr konsequent umgesetzt werden."

Auch für das Forum hat der neue Sprecher schon Ideen: "Das Fahrradforum soll verstärkt in die Radverkehrsplanungen eingebunden werden. Ich möchte, dass wir uns zukünftig mehr über Strategien und wichtige Projekte austauschen, anstatt über jede Bordabsenkung zu diskutieren."

Akteure im Gremium vereint

Das Gremium vereint alle relevanten Akteure der Radverkehrsförderung wie die Stadtverwaltung, den ADFC Regionalverband Rostock, die Universität Rostock mit dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss, den BUND, die Polizeiinspektion Rostock, Fraktionen der Rostocker Bürgerschaft, Ortsbeiräte und weitere Akteure. Es ist nicht nur Informationsplattform, sondern kann auf Grundlage der 2017 beschlossenen Geschäftsordnung auch Entscheidungen treffen.

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