Rostock : Asta will Lösungen gegen Wohnungsnot suchen

Einen Platz im Studentenwohnheim oder eine bezahlbare Wohnung zu bekommen ist für Studenten schwierig.
Einen Platz im Studentenwohnheim oder eine bezahlbare Wohnung zu bekommen ist für Studenten schwierig.

Studentengremium plant die Bildung einer Arbeitsgruppe.

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26. Oktober 2019, 18:01 Uhr

Rostock | In der Hansestadt fehlt es an ausreichenden Wohnheimplätzen sowie für Studenten bezahlbaren Wohnraum, bemängelt der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Universität Rostock. "Eine solche Wohnungsnot gibt es seit Jahren und seit Jahren wird sie von Zuständigen ignoriert", macht das Gremium deutlich. Deshalb hat der Asta eine Arbeitsgruppe gebildet. "Wir sehen uns in der Pflicht, einen Beitrag zu einer Lösung für dieses Problem und für die Studierenden ohne Wohnraum zu leisten", teilt Asta-Vorsitzende Sara Klamann mit. In der Arbeitsgruppe sollen zudem Meinungen anderer Studenten und Beteiligter gehört werden und so eine Debatte angestoßen werden, "in der wir konstruktiv Ideen miteinander sammeln", sagt Klamann.

Am Montag um 19 Uhr kommt die Arbeitsgruppe für eine Sitzung im Raum 131 des Uni-Gebäudes in der Parkstraße 6 zusammen.

1300 Wohnheimplätze zu wenig in diesem Jahr

Das Studierendenwerks Rostock-Wismar stellt insgesamt 2106 Plätze in zwölf Wohnheimen zur Verfügung. Die Anzahl der Bewerbungen auf einen solchen Platz übersteigen laut Asta aber regelmäßig diese verfügbaren Plätze. In diesem Jahr musste zirka 1300 Studenten eine Absage für einen solchen Wohnraum erteilt werden, teilt der Asta mit.

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