Mit Pollern zu mehr Sicherheit : Einkaufsmeile Kröpi wird bald komplett für Lkw gesperrt

Für mehr Sicherheit: Mit automatisch absenkbaren Pollern will die Hansestadt die Innenstadt rund um die Kröpeliner Straße in den nächsten Jahren komplett für Autos und Lkw absperren. Foto: Katrin Zimmer
Für mehr Sicherheit: Mit automatisch absenkbaren Pollern will die Hansestadt die Innenstadt rund um die Kröpeliner Straße in den nächsten Jahren komplett für Autos und Lkw absperren. Foto: Katrin Zimmer

Lieferanten müssen in der Kröpeliner Straße mehr Gas geben. Ab 10 Uhr riegeln bald automatische Poller Ausfahrten ab.

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12. Dezember 2018, 12:58 Uhr

Rostock | Ein Lieferwagen stoppt vor einem Geschäft in der Kröpeliner Straße. Der Fahrer reicht eilig Pakete heraus. Die Zeit drängt, denn wenn um 10 Uhr die Ladentüren öffnen, dürfen in der Einkaufsmeile keine Autos oder Lkw, nicht einmal mehr Fahrräder fahren. Mit automatisch absenkbaren Pollern will die Stadt die Kröpi nach und nach komplett abriegeln. Nach 10 Uhr gehört die Straße den Passanten.

Das Pollerkonzept haben Verkehrsamt, die Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung (RGS) und Polizei entwickelt. "Ziel ist es, die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen und die Fußgängerzone von Verkehr freizuhalten", sagte Amtsleiter Heiko Tiburtius am Dienstag im Bauausschuss. Die meisten Seitenstraßen der Kröpi riegeln bereits automatische Poller ab. Sie werden von Polizei, Feuerwehr und dem Amt aus der Ferne überwacht und gesteuert. Eigentlich sollte die Innenstadt bereits zum 800-jährigen Jubiläum im Juni dichtgemacht werden, so Tiburtius. Doch es habe Lieferschwierigkeiten gegeben.

Erst seit Oktober ist deshalb der neue Markt Richtung Steinstraße abgesperrt. Im Frühjahr sollen Poller am Schwaanschen Tor Richtung Uniplatz folgen. Geplant sind weitere in der Buchbinderstraße, im Kleinen Katthagen sowie am am Kröpeliner Tor. Auch die Warnemünder Seestraße soll einen automatischen Poller bekommen, damit niemand mehr unerlaubt auf die Promenade fahren kann, so der Verkehrsamtsleiter. Für die neue Technik hat die Stadt 2018 840.000 Euro investiert. 2019 sollen weitere 530.000 Euro folgen.

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