Schwerpunkt Zweiradfahrer : Polizei kontrolliert im Rostocker Umland

Nicht nur Roller können ordentlich Geschwindigkeiten aufbauen - auch Pedelecs. Die Polizei kontrolliert verstärkt Zweiräder.
Nicht nur Roller können ordentlich Geschwindigkeiten aufbauen - auch Pedelecs. Die Polizei kontrolliert verstärkt Zweiräder.

Heute startet die Polizei mit Kontrollen aus ihrer Reihe "Fahren. Ankommen. Leben" - im Rostocker Umland, bei Güstrow.

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07. Mai 2019, 08:58 Uhr

Rostock/Güstrow | Am heutigen Dienstag, 7. Mai, starten in Mecklenburg-Vorpommern die Verkehrskontrollen zur landesweiten Kampagne "Fahren. Ankommen. Leben!" mit dem Schwerpunkt "Zweiradfahrer".

Innerhalb des Polizeipräsidiums Rostock werden die Kontrollen im Bereich der Polizeiinspektion Güstrow durchgeführt. Zudem gibt es auch einen Informationsstand in Kühlungsborn, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

2018 sind in MV insgesamt 1.556 Radfahrer im Straßenverkehr verunglückt. Das sind 50 Personen mehr als im vorangegangenen Jahr.

Während die Anzahl der verunglückten Fahrradfahrer von 1.490 auf 1.478 Personen gesunken ist, stieg die Anzahl der verunglückten Pedelec-Fahrer von 71 auf 78. Die Zahl der verunglückten S-Pedelec-Fahrer halbierte sich im Gegensatz dazu von 14 auf 7.

Der Begriff Pedelec steht für das Pedal Electric Cycle und beinhaltet damit auch gleich das Antriebskonzept: Der Fahrer wird von einem Elektromotor unterstützt, sobald er in die Pedale tritt. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt dabei 25 km/h. S-Pedelecs, also Kleinkrafträder, können sogar eine Geschwindigkeit zwischen 25 und 45 km/h erreichen.

Durch die verstärkten Kontrollen zum Thema Zweiradfahrer im Mai sollen Verkehrsteilnehmer entsprechend sensibilisiert werden. Die Kontrollen werden über den gesamten Monat Mai fortgeführt.

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