Kühlturm-Drama in Rostock : Arbeitsplattform geborgen - Warum sind die Seile gerissen?

Die Arbeitsgondel konnte erst einen Tag nach dem Unglück geborgen werden. Sie wird jetzt untersucht.
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Die Arbeitsgondel konnte erst einen Tag nach dem Unglück geborgen werden. Sie wird jetzt untersucht.

Kriminalpolizei und Arbeitsschutzexperten prüfen, warum es zu dem tödlichen Unglück am Kraftwerk kommen konnte.

svz.de von
16. November 2018, 12:35 Uhr

Rostock | Einen Tag nach dem tödlichen Sturz eines Arbeiters aus 80 Metern Höhe an einem Kraftwerks-Kühlturm in Rostock ist die genaue Ursache noch unklar. Wie ein Polizeisprecher am Freitag in Rostock erklärte, wurden die Arbeitsplattform und die Tragseile, an der die Wartungsgondel hing, inzwischen abgebaut.  

Der verunglückte 39-Jährige war am Donnerstag mit einem Kollegen mit Wartungsarbeiten an der Fassade des Kühlturms beschäftigt, als die Gondel plötzlich einseitig abrutschte und nur noch an einer Seite an Tragseilen hing. Vermutlich seien die Tragseile an der Unglücksseite gerissen, hieß es.

Der 39-Jährige stürzte in die Tiefe und starb, sein Kollege konnte sich festhalten und wurde leicht verletzt gerettet. Die Kriminalpolizei und Arbeitsschutzexperten prüfen nun, warum die Seile der Wartungsgondel einseitig nicht gehalten haben. Der Kühlturm aus Beton gehört zu einem Kohlekraftwerk und ist 140 Meter hoch.



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