Überseehafen Rostock : Nach Kran-Unglück: Betriebsstoffe werden abgesaugt

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Bei dem Unfall am Freitagabend waren zwei neue und je etwa 440 Tonnen schwere Kräne in das Hafenbecken gefallen.

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04. Februar 2020, 11:57 Uhr

Nach dem Unfall im Rostocker Hafen, bei dem zwei Mobilkräne am Freitag ins Wasser gestürzt waren, laufen die Vorbereitungen für eine Bergung. Trotz Windstärke sechs aus Westen begannen Taucher, im Seehafen unter Wasser die Betriebsstoffe wie Öl und Diesel abzupumpen, wie Sprecher des Herstellers und des Hafenamtes am Dienstag in Rostock sagten.

Dabei werden die Taucher vom "Baltic Lift" - einem Spezialkran auf einem Schwimmponton - unterstützt. Dieser hält Maschinenteile der Unglückskräne, damit die Taucher in Ruhe arbeiten können.

Bergungskonzept wird erarbeitet

Bei dem Unfall am Freitagabend waren zwei neue und je etwa 440 Tonnen schwere Kräne beim Verladen von Bord eines Schwergutschiffs in das Hafenbecken B gefallen. Nun müssen sie aus etwa elf Metern Tiefe geborgen werden. Behörden und Kranhersteller erarbeiten ein Bergungskonzept. Ein konkreter Hebetermin steht aber noch nicht fest.

Es handelt sich und zwei Maschinen des Typs LHM 550, wie der Kranhersteller, der Liebherr-MCCtec Rostock GmbH, erklärte. Diese Kräne kosten - je nach Ausstattung - zwischen drei und fünf Millionen Euro. Die Unglücksstelle im Hafenbecken B behindert nicht die Schifffahrt im Überseehafen und auf der Warnow.

Lesen Sie auch: Kräne werden geborgen - Schifffahrt nicht behindert

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