Nach Insolvenz von Germania und Flybmi : Passagierzahl auf Airport Laage eingebrochen

 
 

Insolvenzen zweier Fluggesellschaften wirken sich negativ auf den Flughafen in Rostock-Laage aus.

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03. Juli 2019, 17:56 Uhr

Die Zahl der Passagiere auf dem Flughafen Rostock-Laage ist nach den Turbulenzen zu Beginn des Jahres massiv zurückgegangen. Wie Flughafen-Geschäftsführerin Dörthe Hausmann am Mittwoch auf dpa-Anfrage berichtete, sank die Zahl der Fluggäste im ersten Halbjahr um 62,5 Prozent auf 48.491. Die Zahl der Flüge ging um 13,1 Prozent auf 6.655 zurück. Dieser vergleichsweise geringe Rückgang der Flüge sei auf die gewerblichen Schulungsflüge des Flugausbilders Lufthansa Aviation Training zurückzuführen, die rund 4.300 Mal geflogen sind. Noch 2018 hatte der Flughafen eine Rekordergebnis mit 296.027 Passagieren und einem Zuwachs von 1,85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefeiert.

Minus lässt sich nicht ausgleichen

Hintergrund des Einbruchs sind die Insolvenzen der britischen Regional-Fluggesellschaft Flybmi und der Berliner Fluggesellschaft Germania im Februar. Es sei nicht damit zu rechnen, dass sich das Minus im Laufe des Jahres ausgleichen werde, sagte Hausmann. Ein Grund dafür sei auch, dass im Winterflugplan nur Charterflüge nach Antalya und Hurghada vorgesehen seien. Im Vergleich zum vergangenen Winterplan fehlten drei Kanaren-Strecken.

Sicher sei allerdings, dass die Lufthansa die München-Strecke weiterhin zehn Mal die Woche bedienen wird. Aktuell wird Rostock-Laage neben der Lufthansa noch von Charterfliegern nach Mallorca und Antalya angeflogen. Zusätzlich bringen Kreuzfahrtreedereien ihre Passagiere über Laage zum Hafen Rostock.

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