Kommunalpolitik : SPD nominiert Senator Müller-von Wrycz Rekowski

Chris Müller-von Wrycz Rekowski will OB werden.
Chris Müller-von Wrycz Rekowski will OB werden.

Rostocker SPD geht mit Müller-von Wrycz Rekowski in Bürgermeisterwahl.

svz.de von
25. November 2018, 14:08 Uhr

Rostock | Die Rostocker SPD schickt erwartungsgemäß Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski als ihren Kandidaten in die Oberbürgermeisterwahl im Mai 2019. Der 50-Jährige erhielt am Sonntag auf einem Kreisparteitag 80,5 Prozent der Stimmen. Einen Gegenkandidaten hatte es nicht gegeben.

Nach Überzeugung von Julian Barlen, der am Vortag im Amt des Kreisvorsitzenden bestätigt wurde, bringt Müller-von Wrycz Rekowski wichtige Voraussetzungen für das höchste Amt der Hansestadt mit. „Er versteht die Wirtschaft in Rostock, sucht den sozialen Ausgleich und er kann Verwaltung“, sagte Barlen. Nach seinen Angaben wurde Müller-von Wrycz Rekowski in Gera geboren, lebt seit 1988 in Rostock, ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Kinder.

Der parteilose Oberbürgermeister Roland Methling tritt nach knapp 14 Jahren an der Spitze der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns nicht wieder zur Wahl an. Um seine Nachfolge im Amt bewerben sich auch Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) und der Präsident der Industrie- und Handelskammer Rostock, Claus Ruhe Madsen. Der Däne wurde von CDU und FDP nominiert. Die Grünen treten mit ihrem Fraktionschef in der Bürgerschaft, Uwe Flachsmeyer, an. Für das Wählerbündnis UFR wird der Personalchef der Stadtverwaltung, Dirk Zierau, kandidieren.

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