Klimaschutz : Rostock pflanzt für fast 100.000 Euro neue Bäume

In Parkanlagen kommen großkronige Parkbäume wie Amberbaum, Kiefern, Papierbirke, Platane und Götterbaum zum Einsatz.
In Parkanlagen kommen großkronige Parkbäume wie Amberbaum, Kiefern, Papierbirke, Platane und Götterbaum zum Einsatz.

87 Exemplare werden an 21 Orten gesetzt. Das Geld kommt aus dem städtischen Baumfonds und von Spenden der Einwohner.

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12. Dezember 2019, 10:03 Uhr

Rostock | Jedes Jahr im Herbst pflanzt die Hansestadt Rostock neu an, um die Stadt angenehm grün zu halten. Dieses Mal werden 87 Bäume an 21 Standorten gesetzt. Das teilt das Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege mit. Mit den Arbeiten wurde die Firma Grünanlagen-Bau-GmbH-Nord aus Stäbelow beauftragt. Insgesamt investiert die Stadt rund 97.500 Euro in die neuen Bäume.

Gefällte Exemplare werden ersetzt

Gepflanzt werden sie vor allem in Park- und Grünanlagen, unter anderem am Spielplatz Hafeneinfahrt An der See, Zu den Söllen in Brinckmansdorf, in den Wallanlagen, am Leuchtturmvorplatz und im Kurpark Warnemünde. Zudem werden gefällte oder abgestorbene Straßenbäume ersetzt: beispielsweise in der Kirchnerstraße in Warnemünde, der Liskowstraße im Hansaviertel, am Kassebohmer Weg, am Stranddiestelweg in Diedrichshagen, in der Hans-Fallada-Straße in Evershagen und an der Stadtautobahn.

Verschiedene Arten für verschiedene Standorte

Die neuen Straßenhbäume sind in der Regel klein- und mittelkronige Arten wie Feldahorn, Baumhasel, Stadtbirne, Sandbirke, Vogelkirsche, Duftesche und Schwedische Mehlbeere. In Alleen wird vorzugsweise Winter- und Sommerlinde verwendet. In den Parkanlagen kommen großkronige Parkbäume wie Amberbaum, Kiefern, Papierbirke, Platane und Götterbaum zum Einsatz.

Die Bäume erhalten Dreibockverankerungen und einen Stammanstrich als Rindenschutz gegen Verdunstung und Sonneneinstrahlung. Zur Anpassung an die Klimaveränderungen mit sehr trockenen Sommern werden Wassersäcke verwendet, die ihren Inhalt langsam an den Baum abgeben. In der Nähe von Ver- und Entsorgungsleitungen und Fußwegen werden Wurzelschutzfolien eingebaut.

Geld kommt aus dem Baumfonds

Das Geld für die neuen Bäume kommt aus Mitteln des für Nachpflanzungen gebildeten städtischen Baumersatz- sowie aus dem Baumfonds der Hansestadt Rostock. Auch Spenden von Einwohnern werden genutzt. Auch die Hansestadt ist – wie jeder Privateigentümer – zu Ersatzpflanzungen bei Baumfällungen verpflichtet.

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