Familienkompetenzzentrum : Kinder backen mit Politikern Weihnachtsplätzchen

Im Familienkompetenzzentrum in Lichtenhagen backen die Senatoren Chris Müller-von Wrycz Rekowski (l.) und Steffen Bockhahn mit Emily (l.) und Laura Weihnachtsplätzchen. Im September hat der Arbeiter-Samariter-Bund das neue Gebäude bezogen. Foto: Katrin Zimmer
Im Familienkompetenzzentrum in Lichtenhagen backen die Senatoren Chris Müller-von Wrycz Rekowski (l.) und Steffen Bockhahn mit Emily (l.) und Laura Weihnachtsplätzchen. Im September hat der Arbeiter-Samariter-Bund das neue Gebäude bezogen. Foto: Katrin Zimmer

Weihnachtsbäckerei: Bauminister Christian Pegel (SPD) hat am Montag das Familienkompetenzzentrum in Rostock besucht.

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17. Dezember 2018, 21:06 Uhr

Rostock | Vorsichtig, langsam und mit Gefühl soll Laura den Plätzchenteig ausrollen, sagt Bauminister Christian Pegel (SPD). Es sei für ihn das zweite Mal in diesem Jahr, dass er Weihnachtskekse backe. Am Montag haben er und die Rostocker Senatoren Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) und Steffen Bockhahn (Linke) das Familienkompetenzzentrum (FKZ) in der Schleswiger Straße in Lichtenhagen besucht. Erst im September hatte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) die neuen Gebäude bezogen. Erst im September hatte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) die neuen Gebäude bezogen. Drei Viertel der zehn Millionen Euro Baukosten stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.


Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Zuckerguss und Streuseln verziert. Foto: Katrin Zimmer
Katrin Zimmer
Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Zuckerguss und Streuseln verziert. Foto: Katrin Zimmer


Minister und Senatoren binden sich Schürzen um, nachdem sie die Mitmachküche In Natura betreten haben. Bereits am Nachmittag haben Kinder und Betreuer den Plätzchenteig vorbereitet. Mit dem Nudelholz werden die Kugeln zu platten Ovalen ausgerollt. Zusammen mit ihren Besuchern stechen Laura und Emily Tannenbäume, Rentiere, Herzen und Sterne aus. Zwischendurch naschen Kinder und einige Erwachsene immer wieder vom Teig. Die Backbleche wandern in den Ofen.

Zuerst führt Einrichtungsleiterin Doreen Gatermann durch das Erdgeschoss. In der Tagesgruppe werden 16 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren betreut, erklärt sie. Das Gelände sei nach außen offen, sodass sich die Kinder auf dem Spielplatz treffen können. „Es ist natürlich auch super, dass wir den Bauernhof haben“, sagt Gatermann. Wer in dieser Gruppe betreut wird, geht am Abend wieder zu seinen Eltern. Ziel sei es, zu vermeiden, dass sie komplett von zu Hause ausziehen müssten, so Sozialsenator Bockhahn.

Im Gebäude gebe es verschiedene Betreuungskonzepte. In den oberen Etagen leben bis zu zehn Minderjährige in gemeinsamen Wohnungen. Kinder, Jugendliche, Säuglinge. Sie werden rund um die Uhr von Sozialarbeitern betreut. Sie kochen und essen gemeinsam. Der 15-jährige Angelo führt stolz sein Zimmer vor. Es sei immer aufgeräumt, sagt er. In der Küche zeigt er den Besuchern den Putzplan. Eigentlich sei er mit Marvin für den Tischdienst eingeteilt, doch der sei kürzlich ausgezogen. „Er wohnt jetzt wieder bei seinen Eltern“, sagt der Junge auf dessen T-Shirt Technisches Hilfswerk prangt. Wenn er jetzt nicht im FKZ wohnen würde, säße es sicher auf der Straße sagt Angelo. Gerade mache er ein Praktikum in einem Hort in Groß Klein. „Die Kinder sind auch mal anstrengend, aber es macht Spaß."

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