Kind entführt? : Polizisten stoppen Norwegerin mit zwölfjährigem Sohn

Bundespolizisten haben am Sonntag ein mutmaßlich entführtes Kind im Rostocker Seehafen entdeckt.
Bundespolizisten haben am Sonntag ein mutmaßlich entführtes Kind im Rostocker Seehafen entdeckt.

Bei der Kontrolle im Rostocker Seehafen gab die Frau an, politisches Asyl in Polen beantragen zu wollen.

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17. Februar 2019, 18:27 Uhr

Rostock | Bundespolizisten haben am Sonntag ein mutmaßlich entführtes Kind im Rostocker Seehafen entdeckt. Sie stoppten eine 37 Jahre alte Norwegerin, die mit ihrem zwölfjährigen Sohn in einem internationalen Fernbus nach Deutschland einreisen wollte. Beide konnten nicht die geforderten Reisedokumente vorlegen. Die Frau gab an, politisches Asyl in Polen beantragen zu wollen. Gründe dafür nannte sie nicht.

Jetzt wurden die Beamten erst recht stutzig und nahmen die beiden zur weiteren Klärung mit auf ihr Revier. Auf Nachfrage bei den norwegischen Behörden stellte sich heraus, dass der Zwölfjährige aus eine Kinderschutzeinrichtung verschwunden und international zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war. Der Junge wurde daraufhin in die Obhut des Rostocker Jugendamts gegeben. Er soll nach Norwegen zurückkehren. Dort werde sich auch die Mutter gegenüber den Behörden verantworten müssen, erklärt die Bundespolizei.

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