Im Test : Amt testet Möhren in MV und findet Rückstände

Alles frisch? Das hat das Landesamt mit Sitz in Rostock für neun Möhren-Proben untersucht und war nicht immer zufrieden.
Alles frisch? Das hat das Landesamt mit Sitz in Rostock für neun Möhren-Proben untersucht und war nicht immer zufrieden.

Alles frisch? Das hat das Landesamt mit Sitz in Rostock für neun Möhrenproben untersucht und war nicht immer zufrieden.

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20. April 2019, 11:00 Uhr

Rostock | Ostern steht sicher mancherorts ein Möhren- oder Rüblikuchen auf dem Tisch. Um zu kontrollieren, ob frische Möhren sensorisch einwandfrei sind und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthalten, hat das LALLF mit Sitz in Rostock (Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern) im März neun Proben aus konventionellem Anbau und eine Biomöhrenprobe in Verkaufseinrichtungen in M-V entnommen - ganz passend zum Osterfest. Acht Proben stammten aus Deutschland, eine Probe aus Dänemark und die Biomöhren aus den Niederlanden.

Sensorisch war eine Möhrenprobe nicht in Ordnung – sie erschien nicht frisch, eher vertrocknet, war untypisch verfärbt und wurde daher auch beanstandet.

Drei Proben - zwei aus Deutschland und die Biomöhren aus den Niederlanden - enthielten keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.

Die anderen sieben enthielten bis zu vier Wirkstoffe – aber alle unterhalb gesetzlich geregelten und erlaubten Höchstmengen. Am häufigsten sind Fungizide nachgewiesen worden.

Dieses Ergebnis passt sich in die langjährigen Erfahrungen aus dem Landesamt ein – in der Regel sind 60 bis 70 Prozent der Proben konventionellen Gemüses rückstandspositiv, weisen also Rückstände auf. Auch die Anzahl unterschiedlicher Wirkstoffe ist als „durchschnittlich“ einzuordnen.

Verbraucher sollten beim Kauf von Möhren darauf achten, dass diese knackig frisch aussehen.

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