Tarifverhandlungen : Gewerkschafter protestieren auf Neuem Markt in Rostock

Mitglieder verschiedener Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst sind dem Aufruf zu einem ganztägigen Warnstreik gefolgt und versammeln sich zu einer Kundgebung auf dem Neuen Markt.
Mitglieder verschiedener Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst sind dem Aufruf zu einem ganztägigen Warnstreik gefolgt und versammeln sich zu einer Kundgebung auf dem Neuen Markt.

Verdi und Beamtenbund dbb fordern von den Ländern sechs Prozent mehr Gehalt und wollen mit Streik Druck aufbauen.

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23. Januar 2019, 14:45 Uhr

Rostock | Vor dem Rostocker Rathaus haben heute Mittag Mitglieder verschiedener Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes für mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Sie folgten damit einem Streikaufruf der Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb, deren erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder am Montag gescheitert war. "Argumente und Klarheit in Potsdam werden wir genauso brauchen wie die bundesweite Demonstration von Stärke und Geschlossenheit", sagt dbb-Tarifchef Volker Geyer. "Wir müssen schon jetzt Druck aufbauen." Als Redner bei der Demo in Rostock traten Karoline Herrmann von der dbb MV Jugend, Dietmar Knecht vom dbb MV und Michael Blanck vom Verband Bildung und Erziehung MV auf.

Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb fordern im Tarifstreit sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Außerdem sollen Auszubildende und Praktikanten 100 Euro mehr bekommen und die Pflegetabelle um zusätzliche 300 Euro angehoben werden. Die Regelungen sollen für ein Jahr gelten.

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