Festnahme auf See : Angeltour endet für 20-Jährigen im Desaster

Mit ihrem Schlauchboot fährt die Wasserschutzpolizei regelmäßig auf Patrouille. In diesem Fall wurde das dem 20-Jährigen zum Verhängnis. Foto: Maria Pistor
Mit ihrem Schlauchboot fährt die Wasserschutzpolizei regelmäßig auf Patrouille. In diesem Fall wurde das dem 20-Jährigen zum Verhängnis. Foto: Maria Pistor

Per Haftbefehl gesucht, Drogen im Gepäck und keine Ahnung vom Schleppangeln: Rostocker erwischt rabenschwarzen Tag.

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18. November 2018, 10:47 Uhr

Warnemünde | Schwarzer Tag für einen 20-jährigen Rostocker, der am Sonnabend mit einem gemieteten Sportboot auf der Ostsee vor Warnemünde auf Angeltour war: Weil er innerhalb der Ein-Kilometer-Zone zum Ufer verbotswidriges Schleppangeln betrieb, geriet er in das Visier der Wasserschutzpolizei. Nachdem diese mit ihrem Schlauchboot zu dem 20-Jährigen gestoßen war, stellten die Beamten fest, dass er per Haftbefehl gesucht wurde. Die Polizisten eskortierten den Mann und sein Sportboot zurück in den Rostocker Seehafen. Doch es kam noch schlimmer für den Angler: Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Ordnungshüter Amphetamine und vermutlich Marihuana.

Sie stellten die Betäubungsmittel sicher und unterzogen den 20-Jährigen einem Drogenvortest. Ergebnis: Er hatte die Amphetamine und das Cannabis auch schon konsumiert. Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt leiteten die Beamten Strafverfahren ein. Den aktuellen Haftbefehl und eine damit verbundene Ersatzfreiheitsstrafe konnte der junge Mann durch Zahlung von insgesamt 655,50 Euro vor Ort abwenden. Nach Abschluss der Kontrolle durfte er gehen - zu Fuß, eine Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Das Sportboot musste der zwischenzeitlich verständigte Vermieter vor Ort abholen.

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