FC Hansa Rostock : 8:0 im Landespokal beim Doberaner FC

Die Hanseaten Max Reinthaler und Nico Neidhart mit vereinter Kraft gegen Felix Engert vom DFC.
Die Hanseaten Max Reinthaler und Nico Neidhart mit vereinter Kraft gegen Felix Engert vom DFC.

Der favorisierte Fußball-Drittligist hat sich beim Landesligisten auf Kunstrasen wie erwartet problemlos durchgesetzt.

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06. September 2019, 19:20 Uhr

Bad Doberan | Damit steht der FC Hansa im Achtelfinale des Wettbewerbs um den Lübzer Pils Cup.

Der Siebtligist hatte zum Auftakt des Landespokals, als die Hanseaten wegen ihrer Teilnahme am DFB-Pokal ein Freilos genossen, mit dem FSV Testorf Upahl, Schlusslicht der Landesklasse IV mit null Punkten aus vier Spielen, durchaus so seine Mühe (3:2) und dann das große Los gezogen – das heißt, der als Fortuna fungierende Heinz Gericke aus dem Vorstand des TSV Graal-Müritz tat es für sie.

Dieses große Los trat mit einer im Vergleich zum 1:0 im Punktspiel gegen Preußen Münster auf acht Positionen veränderten Start-Elf an. Der Slowene Nik Omladic und der Däne Rasmus Pedersen debütierten.

Schöne Geste bei den Hausherren: Der eigentliche DFC-Kapitän Tino Capito, der einen Kreuzbandriss erlitten hat, wurde in der 88. Minute eingewechselt – ein schöner Abschluss seiner aktiven Laufbahn.

Auf der ausverkauften Sportanlage am Busbahnhof, die der Gastgeber mit mehreren zusätzlichen Steh-Tribünen versehen hatte, bestritt der FC Hansa erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Pflichtspiel auf Kunstrasen. Und kam problemlos damit klar.

Der Favorit fackelte nicht lange. Einem Warnschuss von Öztürk an die Latte (2.) folgte kurz darauf das 1:0: Breier passgenau auf Vollmann, der geht links an Keeper Scheibner vorbei, bedient uneigennützig Pedersen, bislang besser bekannt unter dem Namen Thellufsen, und der braucht nur noch einzuschieben (3.).

Auch dem 2:0 ging ein Aluminiumtreffer voraus (Breier an den Pfosten/8.). Wenig später zielte er genauer, traf per Kopf nach Freistoß von Omladic (11.).

Und wieder Pfosten: Vollmann (18.). Dann war es erneut Breier, der auf 3:0 erhöhte (20.) – die Sache war relativ zeitig gelaufen. Zumal Pascal Breier nach Vorlage von Hildebrandt den Hattrick klar machte und zum 4:0 einschoss (27.). Letztlich machte er auf Vorarbeit von Pedersen sogar noch das 5:0 (37.), dann durfte der vierfache Torschütze zur Pause in der Kabine bleiben.

Die Münsterstädter gaben sich nie auf und kamen durch Engert in der 48. Minute zu ihrem ersten Schuss aufs Tor. Im Gegenzug jedoch schlug es wieder ein – der eingewechselte Verhoek mit seinem ersten Treffer für den FC Hansa zum 6:0 (48.). Dass es nicht noch deutlicher stand, war auch Sven Scheibner zu verdanken, der einige Male (zum Beispiel 44., 51. gegen Königs) sehr gut reagierte. Als Königs dann die Kugel an ihm vorbei gebracht hatte, rollte sie gegen den Pfosten (53.).

Verhoek erhöhte in der mittlerweile unter Flutlicht stattfindenden Partie auf 7:0 (66.).

Die letzte Viertelstunde bestritt der FC Hansa nur noch zu zehnt: Als bereits alle Auswechslungen vollzogen waren, musste Öztürk angeschlagen vom Platz. Dennoch schraubten die Gäste das Ergebnis auf 8:0 hoch: Reinthaler war nach Ecke mit dem Kopf zur Stelle (76.).

In der 85. Minute kam der DFC zu seiner ersten Ecke, ein Tor war ihm aber nicht vergönnt.

Doberaner FC: Scheibner – Garske (75. Wähnke), Baor, Dowe, Hartig (56. Kozlowski) – Lauenstein, Eulner, Wiencke, Reinisch – Grenz, Engert (88. Capito)

FC Hansa: Sebald – Ahlschwede, Reinthaler, Sonnenberg, Neidhart – Hildebrandt, Öztürk – Pedersen (70. Ramaj), Vollmann (46. Verhoek), Omladic – Breier (46. Königs)

Schiedsrichter: Dominic Koch (Wismar)

Zuschauer: 2570

Tore: 0:1 Pedersen (3.), 0:2 Breier (11.), 0:3 Breier (20.), 0:4 Breier (27.), 0:5 Breier (37.), 0:6 Verhoek (48.), 0:7 Verhoek (66.), 0:8 Reinthaler (76.)

Nächste Drittliga-Spiele terminiert

Die Spieltage 11 bis 17 der 3. Liga sind terminiert. Demnach bestreitet der FC Hansa vier Heimspiele am Sonnabend um 14 Uhr (5. Oktober Meppen, 26. Oktober 1860 München, 9. November Duisburg und 30. November Würzburg). Auswärts treten die Rostocker am Sonnabend, 19. Oktober (14 Uhr), in Magdeburg sowie jeweils sonntags in Jena (3. November/14 Uhr) und Kaiserslautern (24. November/13 Uhr) an.

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