Enkeltrick : Gauner ergattern 10.000 Euro von Rentnerin

Mit dem Enkeltrick haben Betrüger von einer Rostockerin 10.000 Euro ergaunern können.
Mit dem Enkeltrick haben Betrüger von einer Rostockerin 10.000 Euro ergaunern können.

83-jährige Rostockerin fällt auf vermeintliche Enkelin herein. Polizei mahnt zur Vorsicht.

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28. März 2019, 16:20 Uhr

Rostock | Erneut ist eine Rentnerin aus Rostock auf eine falsche Enkelin hereingefallen und wurde von den Gaunern um ihr Erspartes gebracht. Laut Polizei wurde die 83-Jährige aus Rostock bereits am Montag von einer Frau angerufen, die vorgab, dass sie Geld benötige. Das würde ein männlicher Bekannter für sie abholen. Dieser vermeintliche Bekannte kam auch gemäß der Absprache zur Rostockerin und nahm 10.000 Euro von ihr entgegen. Erst im Laufe der darauffolgenden Gespräche mit ihren Familienangehörigen erkannte die Geschädigte, dass sie Betrügern zum Opfer gefallen ist zeigte dies am Mittwoch bei der Polizei an.

Auch am Donnerstag waren die Trickbetrüger erneut am Werk. Aus dem Bereich Schwerin wurde ein Fall, aus dem Bereich Boizenburg sechs und aus dem Bereich Hagenow drei Fälle angezeigt. In diesen Fällen wurde der Betrug aber zum Glück rechtzeitig bemerkt.

Die Polizei warnt daher vor weiteren möglichen Betrugsversuchen und rät:

  • Seien sie misstrauisch, insbesondere wenn sich Personen am Telefon nicht mit Namen vorstellen und sich als Bekannte oder Verwandte ausgeben.
  • Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen der Anruf verdächtig vorkommt und Geld gefordert wird.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Machen Sie keine Angaben zu familiären oder finanziellen Verhältnissen.
  • Vertrauen Sie nicht den im Display angezeigten Telefonnummern. Diese könnten vorgetäuscht sein.
  • Informieren Sie ältere Verwandte, Bekannte oder Nachbarn über die facettenreichen Maschen der Telefonbetrüger und stellen Sie sich als Ansprechpartner zur Verfügung.
  • Im Zweifel wenden Sie sich immer an die Polizei.
  • Wenden Sie sich auch an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind.
Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.polizei-beratung.de
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