Ehrung : Rostocks Schaudepot im Finale zum Landesbaupreis

Das Schaudepot ist im Rennen um den Landesbaupreis. Der Entwurf stammt von Maik Buttler.
Das Schaudepot ist im Rennen um den Landesbaupreis. Der Entwurf stammt von Maik Buttler.

Der Anbau der Kunsthalle ist mit im Rennen um die renommierte Auszeichnung

von
15. Juni 2019, 14:00 Uhr

Rostock | Das Schaudepot der Rostocker Kunsthalle gehört zu den neun Finalisten des diesjährigen Landesbaupreises. Die Ehrung, die im September im Plenarsaal des Landtages verliehen wird, würdigt Projekte mit einer Bausumme bis und ab eine Million Euro. Ausgelobt wird der Preis durch das Ministerium für Digitalisierung, Energie und Infrastruktur, gemeinsam mit der Architektenkammer und der Ingenieurkammer sowie dem Bauverband des Landes.

Die Architektenkammer MV hat dabei die Federführung übernommen. Deren Präsident Christoph Meyn betont: „Qualität zeichnet sich aus!“ In den vergangenen Wochen sind die Mitglieder der Jury auf eine Rundreise gegangen und haben jedes der nominierten Objekte begutachtet. Denn nicht nur die eingereichten Unterlagen, Pläne und Fotos fließen in die Bewertung mit ein. Die Experten machen sich auch vor Ort ein Bild.

„Die Favoriten der Endauswahl können sich sehen lassen", findet Rainer Bauer, Präsident des Bauverbandes MV. Sie seien Beispiele für eine "gelungene Umsetzung einer klugen fachlichen Planung und Ausführung durch alle am Bau Beteiligten".

Neben dem Rostocker Schaudepot sind nominiert die Ferienhäuser "Newhaus" in Dierhagen/Darß, Bibliothek, Mensa und Hörsaalgebäude in Greifswald, ein Einfamilienhaus in Kemnitzerhagen (Landkreis Vorpommern-Greifswald), das Johann-Heinrich-Voß-Haus in Penzlin, das Ferienhaus „ree T haus“ in Prerow/Darß, der Plenarsaal des Landtages in Schwerin und der Kreissitz Nordwestmecklenburg in Wismar.

Der Entwurf zum Rostocker Schaudepot stammt von Architekt Maik Buttler. Für die Tragwerksplanung zeichnet das Rostocker Ingenieurbüro Horn + Horn verantwortlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen