Bundesweite Razzien : Zoll kontrolliert Rostocker Baustellen

Am Freitag gab es bundesweite Zollrazzien gegen Schwarzarbeit: Auch eine Großbaustelle in Rostock-Toitenwinkel wurde vom Zoll untersucht.
Am Freitag gab es bundesweite Zollrazzien gegen Schwarzarbeit: Auch eine Großbaustelle in Rostock-Toitenwinkel wurde vom Zoll untersucht.

Um 14 Uhr fuhr eine Kolonne aus mehreren Zoll-Fahrzeugen auf der Großbaustelle in Toitenwinkel vor.

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09. Mai 2019, 16:38 Uhr

Rostock | Bundesweit sind am Donnerstag Zoll-Razzien mit dem Schwerpunkt der Bekämpfung der Schwarzarbeit angelaufen. Betroffen in Mecklenburg-Vorpommern war unter anderem auch die Hansestadt Rostock. Um 14 Uhr fuhr eine Kolonne aus mehreren Zoll-Fahrzeugen auf der Großbaustelle an der Toitenwinkler Ilja-Ehrenburg-Straße vor - dort entstehen derzeit drei neue Wohnblöcke. Zahlreiche Beamte strömten dann in verschiedenen Richtungen aus und kontrollierten alle auf der Baustelle arbeitenden Personen.

Die Bauarbeiter wurden befragt.
Stefan Tretropp
Die Bauarbeiter wurden befragt.

"Es geht um die präventive Bekämpfung der Schwarzarbeit", sagte Matthias Klotsch, Sprecher des Hauptzollamtes in Stralsund. Der Schwerpunkt der Kontrollen liege nach seinen Angaben auf Baustellen aller Art. Etwa 70 Beamte seien im Einsatz. "Wir haben den Fokus auf das Bauhaupt- und Baunebengewerbe gelegt", ergänzte Klotsch. So ließen sich die Beamten auf der Baustelle in Toitenwinkel Arbeitspapiere und Ausweisdokumente zeigen. Gefragt wurden die Bauarbeiter unter anderem nach angefallenen Überstunden, Arbeitszeiten oder der Krankenversicherung. Laut Matthias Klotsch werden erste Ergebnisse erst am Freitagvormittag erwartet.

Schwarzarbeit soll vorgebeugt werden.
Stefan Tretropp
Schwarzarbeit soll vorgebeugt werden.
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