Totes Baby in Schmarl : Skelett-Fund lässt Ermittler weiter rätseln

Der Fund des Baby-Skeletts in diesem Schmarler Wohnhaus Mitte Februar beschäftigt die Ermittler noch immer.
Der Fund des Baby-Skeletts in diesem Schmarler Wohnhaus Mitte Februar beschäftigt die Ermittler noch immer.

Rechtsmedizinische Untersuchungen laufen noch immer. Mutter schweigt.

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21. März 2019, 08:42 Uhr

Rostock | Gut einen Monat nach dem Fund eines Baby-Skeletts in einem Blumentopf in Rostock sind die Umstände des ungewöhnlichen Falles weiter unklar. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Rostock am Donnerstag erklärte, hat die mutmaßliche Mutter des Kindes, in deren Wohnung der Fund gemacht wurde, weiter keine Angaben dazu gemacht. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen, wann das Baby gestorben ist und woran, seien ebenfalls noch nicht abgeschlossen. "Bisher habe wir keine weiteren Ermittlungsansätze gefunden", sagte der Sprecher. Klar sei nur, dass die Leiche wohl schon länger dort lag.

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Die Polizei hatte Mitte Februar die Wohnung der 27 Jahre alten Frau durchsucht, nachdem sie einen Hinweis von Angehörigen erhalten hatte. Diese hatten erklärt, dass die junge Frau ein von ihr tot geborenes Kind bei sich aufbewahrt. Tatsächlich stießen die Beamten auf einen mit Erde gefüllten Blumentopf, in dem das Skelett lag. Rechtsmediziner fanden dann heraus, dass es sich um ein Kind gehandelt habe. Bei der Durchsuchung an einem Wochenende war niemand in der Wohnung im Stadtteil Rostock-Schmarl, wo die Frau ansonsten mit zwei Kindern lebt.

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