Ausstellung : Frauen, die MV bewegen

Künstlerin Ute Laux
Künstlerin Ute Laux

Johnson, Barlach oder Gauck? Böll-Stiftung den Blick auch auf die Macherinnen aus Rostock und MV.

svz.de von
08. November 2018, 13:34 Uhr

Rostock | Welche Persönlichkeiten fallen Ihnen ein, wenn Sie an Mecklenburg-Vorpommern denken? Uwe Johnson, Ernst Barlach oder Joachim Gauck? Noch hat es kaum eine Frau in die Liste berühmter Persönlichkeiten unseres Bundeslandes geschafft – obwohl viele diese Anerkennung verdient haben.

Die Heinrich-Böll-Stiftung MV will mit der Ausstellungseröffnung „Frauen, die Mecklenburg-Vorpommern bewegen“ am Dienstag, 13. November, um 18 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum in der Bergstraße 7a, Rostock den Blick auf außergewöhnliche, engagierte und fortschrittliche Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern lenken!

Egal ob Autorin, Ärztin, Bürgerrechtlerin, Entdeckerin, Frauenrechtlerin, Künstlerin, Leichtathletin, Menschenrechtlerin, Musikerin, Politikerin, Umweltaktivistin oder Wissenschaftlerin: Alle 19 in der Ausstellung porträtierten Frauen hatten den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen, und haben dabei unsere Zivilgesellschaft mitgeprägt. Mit ihrem Wissen und ihren Begabungen setzten beziehungsweise setzen sie sich mutig für unsere Rechte, für Demokratie, für eine lebendige Kultur ein – „oftmals gegen die vorherrschende Ideologie beziehungsweise den Zeitgeist“, ergänzt Susan Schulz, Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung MV. Gemeinsam mit Claudia Kajatin und Kati Wolfgram vom Landesfrauenrat MV und Frauenbildungsnetz freut sie sich auf die Eröffnung. Interessierte sind herzlich eingeladen, Frauen, wie die auf Rügen geborene Franziska Tiburtius, die Ende des 18. Jahrhunderts zu den ersten Ärztinnen in Deutschland gehörte, kennen zu lernen. Auch Dietlind Glüer, Rostocks erste Ehrenbürgerin, findet sich neben der Schriftstellerin Brigitte Reimann und der Mitbegründerin von AmnestyInternational Carola Stern in der Ausstellung.

Die Ausstellungeröffnet am Dienstag um 18 Uhr und ist anschließend von Mittwoch, 14. November, bis Dienstag, 4. Dezember, in der Frieda 23 in der Friedrichstraße 23, zu sehen - von Montag bis Freitag, 9 bis 20 Uhr.

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