9999. Gast : Seenotretter begrüßen Jubiläumsbesucherin

Für Jubiläumsbesucherin Heike Grunert gab es am Freitag Blumen, eine Urkunde und einen Gutschein für eine Ausfahrt auf dem Seenotkreuzer 'Arkona'. Foto: Maria Pistor
Für Jubiläumsbesucherin Heike Grunert gab es am Freitag Blumen, eine Urkunde und einen Gutschein für eine Ausfahrt auf dem Seenotkreuzer "Arkona". Foto: Maria Pistor

Die 9999. Besucherin im Warnemünder Informationszentrum ist Heike Grunert. Sie kam mit Tobias Senkel, Gast 10 000.

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28. Dezember 2018, 17:26 Uhr

Warnemünde | Manchmal fällt das Glück ziemlich mit der Tür ins Haus. So ging es am Freitag Heike Grunert aus Falkensee. Sie kam mit ihrem Freund Tobias Senkel ins Informationszentrum der Seenotretter Warnemünde, um etwas Geld zu spenden. Was beide nicht wissen konnten: Heike Grunert war die 9999. Besucherin in dieser Einrichtung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Warnemünde. "Den 10.000. Gast küren kann jeder", witzelt Jörg Westphal, der Leiter der Einrichtung. Also sollte der Jubiläumsgast der 9999. Besucher des Jahres mit dieser Schnapszahl sein. Und die überraschte Besucherin hatte mit Freund Thomas Senkel sogar den 10.000. Gast mitgebracht. "Ich bin auch Segler und finde daher solche Einrichtungen wichtig", begründet er den Wunsch, etwas zu spenden.

Für die überraschte Urlauberin hat es Blumen, eine Urkunde und einen Gutschein für zwei Personen für eine Ausfahrt auf dem Seenotkreuzer "Arkona" als Geschenk gegeben. So eine Möglichkeit gibt es nicht oft. "Und das Tolle ist, dass Thomas gerade gesagt hatte vorher, dass er so etwas total gern mal machen möchte", sagt Grunert.

Für die Seenotretter hat sich durch die Umgestaltung der Straße und das Aufstellen des Beibootes "Adele" die Situation deutlich verbessert. "Wir hatten zwar Ausfälle während der Bauphase, deshalb haben wir auch 2017 nur 8081 Gäste erreicht. Aber das Boot und die umgestaltete Straße sorgen für größeres Interesse. "Und wir hoffen auch, dass der Vorschlag, den Bereich in Stephan-Jantzen-Platz umzubenennen, bald auch realisiert wird", sagt Westphal. Der Ortsbeirat von Warnemünde hatte diese Idee befürwortet, jetzt wird das Ansinnen an die entsprechenden Ämter getragen.

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