Rostock-Warnemünde : 64-Jähriger stirbt nach Drama im Seekanal

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Foto: Stefan Tretropp

svz.de von
06. September 2015, 21:00 Uhr

Trotz einer dramatischen Rettungsaktion im Seekanal vor Warnemünde ist ein 64-jähriger Mann am Sonnabend seinen Verletzungen erlegen. Er war zusammen mit zwei Freunden auf Höhe der Westmole unterwegs, als ihr sechs Meter langes Sportboot plötzlich kenterte. Als sie von einem Zeugen entdeckt wurden, trieb es bereits kieloben im Wasser. Die beiden Begleiter schafften es, sich auf den Schwimmkörper zu retten, der 64-Jährige hingegen soll länger unter dem umgekippten Boot eingeklemmt gewesen sein.

Ein zu Hilfe gerufener Notarzt konnte den Mann vor Ort noch reanimieren. Wenig später jedoch verstarb er trotz intensivmedizinischer Versorgung im Krankenhaus. Die genaue Todesursache muss allerdings erst noch geklärt werden, ebenso wie die Ursache für das Kentern des Bootes. Es wurde wegen der stürmischen Wetterlage vom Tochterboot „Casper“ des Rettungskreuzers „Arkona“ bis zum Strand von Hohe Düne in Schlepp genommen. Erst dort konnten die Einsatzkräfte es wieder aufrichten und aus der Ostsee bergen. Dafür benötigten sie die Unterstützung des Technischen Hilfswerks, das mit schwerem Gerät anrückte. Zuvor hatten sich ein Feuerwehrauto und ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes im weichen Strandsand festgefahren. Um 23 Uhr war die Aktion vor Ort abgeschlossen. Nun ermitteln Wasserschutzpolizei und Kriminalkommissariat.

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