Taschendiebe in MV : 600 Taschendiebstähle in sechs Monaten

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Das Landeskriminalamt warnt vor Taschendieben. Sie haben im Sommer Hochsaison. Regionaler Schwerpunkt ist Rostock. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien 600 Fälle von Taschendiebstahl aktenkundig geworden.

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09. Juli 2012, 10:42 Uhr

Rampe | Das Landeskriminalamt warnt vor Taschendieben. Sie hätten im Sommer, insbesondere im Juli, Hochsaison, sagte die Sprecherin des LKA, Synke Kern. Regionaler Schwerpunkt sei Rostock. Während bundesweit die Zahl der Fälle 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent in die Höhe schnellte, verzeichnete der Nordosten einen geringeren Anstieg um 12 Prozent. Im vorigen Jahr registrierte die Polizei 1321 Fälle, nach 1180 im Jahr davor. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien 600 Fälle von Taschendiebstahl aktenkundig geworden. "In den meisten Fällen gehen die Täter nicht brutal vor, sondern warten, bis sie die Wertgegenstände unbeobachtet entwenden können", sagte Kern. Die Tricks seien vielfältig. Oft gingen die Täter in Teams arbeitsteilig vor. "Fast täglich werden neue Finessen bekannt. Zum Beispiel der Stadtplan-Trick: Fremde fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor oder bitten es an einen ausgehängten Plan. Während sich das Opfer orientiert, plündern andere Täter die Hand- oder Umhängetasche." Um dem Phänomen zu begegnen, setzt die Polizei während der Sommermonate in den Urlaubsregionen Bäder-dienstbeamte ein.

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