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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Dezember 2017 | 05:55 Uhr

warnemünde : 60 Mietwohnungen in Strandnähe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wiro investiert 16 Millionen Euro in vier Gebäude mit Tiefgarage in der Parkstraße

svz.de von
erstellt am 31.Jul.2015 | 15:00 Uhr

Wiro-Geschäftsführer Ralf Zimlich fungierte beim gestrigen Baustart von 60 Wohnungen im Dünenquartier als Schirmherr der anderen Art: Beim symbolischen Spatenstich hielt er einen Schirm über Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos), um ihn vor dem strömenden Regen zu schützen. „Hier im Dünenquartier ist der Name Programm“, sagt Zimlich. „Bis zum Strand sind es 200 Meter.“

Auf der 8000 Quadratmeter großen Fläche will die das kommunale Wohnungsunternehmen bis zum Jahreswechsel 2017/2018 insgesamt 60 Wohnungen errichten. Rund 16 Millionen Euro investiert das Unternehmen. Auch OB Methling äußerte gestern seine Erleichterung: „Jetzt bin ich den Ämtern der Stadt doch dankbar, dass das eine oder andere Projekt an diesem Areal nicht umgesetzt werden konnte.“ Die geplanten Häuser fügten sich gut ins Ensemble ein, außerdem sei der Bedarf an Mietwohnungen im Ostseebad enorm groß.

Die Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen in vier Gebäuden haben eine Größe zwischen 60 und 100 Quadratmetern. „Es werden ausschließlich Mietwohnungen sein“, sagt Zimlich. Die Nachfrage nach den Gebäuden auf der Fläche der ehemaligen Wohnheime der Warnow-Werft ist riesig. Schon früh nach Bekanntwerden des Vorhabens gingen etliche Nachfragen bei der Wiro ein. Die Interessenten füllten damals auch bereits Fragebögen aus.

Die Wiro entschied sich, die vier Gebäude fast baugleich wie die benachbarten der Ostseesparkasse zu errichten und gab daher ebenfalls dem Büro Havers-Architekten aus Berlin den Zuschlag.

Die Häuser werden fast vollständig mit Erdwärme beheizt. „Geothermie ist umweltfreundlich und günstig, nur der Strom für die Wärmepumpe wird über die Betriebskosten abgerechnet“, erläutert Wiro-Sprecher Carsten Klehn. Unter zehn Euro Kaltmiete pro Quadratmeter sei dort aber keine Wohnung zu haben, ergänzt Sprecherin Dagmar Horning auf Anfrage. Allerdings gehört zu jeder Wohnung ein Stellplatz, der wie die eigenen Wohnungen über einen Fahrstuhl erreichbar ist. Zur Ausstattung der vier Häuser im Dünenquartier zählen Balkons und französische Fenster. Rückbauten im oberen Teil der Staffelgeschosse ermöglichen großzügige Dachterrassen.

Auch Ortsbeiratsvorsitzender Alexander Prechtel (CDU) ist erfreut über das Vorhaben. „Ich begrüße es sehr weil hier Mietwohnungen entstehen und das ist für junge Familien interessant. 60 Wohnungen sind ein weiterer Baustein und Beitrag gegen den Wohnungssnotstand im Seebad“, sagt Prechtel. Er ergänzt: „Damit rundet sich der Ort an dieser Stelle optisch ab, die Jugendherberge war bisher baulich ein Solitär, jetzt wird der Anblick an dieser Stelle mit hochattraktivem Wohnraum ergänzt.“

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