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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. Oktober 2017 | 07:45 Uhr

42 Notinseln für Kinder eingerichtet

vom

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 06:51 Uhr

Rostock | Kinder können schnell in Not geraten - sei es auch nur durch einen verlorenen Schlüssel oder weil sie sich verlaufen haben. Um ihnen dann einen Anlaufpunkt zu bieten, ist die Ostseesparkasse Rostock (Ospa) mit ihren 42 Filialen und den beiden Sparkassenbussen jetzt offiziell zur Kindernotinsel geworden.

Ospa-Vorstand Frank Berg sagt: "Wir wollen in Notsituationen ein Zufluchtsort für Kinder sein. Das passt gut zu uns, denn wir sind überall da, wo man uns braucht." Er hoffe zwar, dass die kleinen Bürger möglichst keine derartige Hilfe brauchen, doch wenn es ein Problem gebe, wolle man da sein. Die Mitarbeiter in allen Filialen werden dafür extra geschult. Sie werden sich Zeit nehmen, mit den Kindern zu sprechen und ihnen bei Problemen helfen. Die Notinseln haben dabei bestimmte Kriterien zu erfüllen. Sie müssen zum Beispiel ebenerdig sein und es sollten sich immer mindestens zwei Mitarbeiter in den Filialen und Geschäften aufhalten.

Die Kindernotinseln gibt es in Rostock bereits seit zwei Jahren. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Stiftung Hänsel und Gretel. Träger der Initiative in der Hansestadt ist der Kinderschutzbund. Vorstandsmitglied Helmut Lehmann erklärt: "Es geht nicht um die großen Fälle, sondern um eine Prävention. Die Leute sollen vor allem darauf aufmerksam gemacht werden, dass es diese Möglichkeit überhaupt gibt." Er sei daher froh über die Unterstützung der Ospa, die den ehrenamtlichen Helfern vom Kinderschutzbund zudem einen Scheck über 1000 Euro überreichte. Der nächste Schritt sei nun, das Projekt auch im ländlichen Bereich bekannt zu machen.

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