Rostock : 257 Parkplätze für den Südstadt-Campus

Insgesamt 5100 Quadratmeter bieten Platz zum Parken, weiß Projektleiterin Sabine Wand.
Insgesamt 5100 Quadratmeter bieten Platz zum Parken, weiß Projektleiterin Sabine Wand.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert 1,4 Millionen Euro in die Rostocker Universitäts-Infrastruktur

svz.de von
12. Dezember 2014, 10:00 Uhr

Noch trauen sich nur wenige Autofahrer auf die 5100 Quadratmeter-Fläche hinter dem Neuen Rechenzentrum in der Albert-Einstein-Straße. Eine Schranke versperrt den Weg. „Doch bald wird es hier insbesondere in der Mittagszeit eng werden“, sagt Andreas Werner, zuständiger Dezernent des Betriebs für Bau und Liegenschaften (BBL) Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt 257 neue Parkplätze stehen den Mitarbeitern, Studenten und zahlreichen Besuchern des Südstadt-Campus künftig zur Verfügung.

Eine Parkberechtigung in Form einer Chipkarte ermöglicht die gebührenfreie Nutzung. Um sie zu erhalten, müssen die Nutzer einen entsprechenden Antrag beim Referat für Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung stellen. „Ausgehend von 9000 Menschen, die das Institut für Informatik, das Rechenzentrum, das Institut für Physik, die Abteilung Leben, Licht und Materie sowie den Neubau des Leibniz-Instituts für Katalyse täglich nutzen, sind die Parkflächen notwendig“, sagt BBL-Sprecher Christian Hoffmann. „Auf jeden vierten Studenten kommt laut Stellplatzverordnung der Hansestadt Rostock ein Parkplatz“, sagt Werner.

Eine Bürgerinitiative hatte sich im Vorfeld kritisch gegen die Errichtung des Parkplatzes ausgesprochen. „Die Bewohner befürchteten Lärm – und Großstadt-Atmosphäre“, sagt Uwe Sander, Leiter des BBL-Geschäftsbereichs Hochschul- und Klinikbau. Projektleiterin Sabine Wand zufolge sei unter dem Konzept „Parken unter Bäumen“ auf eine Durchmischung von mehreren Baumarten geachtet worden. Bereits im November 2012 wurde eine Hecke am nördlichen Campus-Abschluss gepflanzt. In Planung ist ein weiterer Parkplatzabschnitt mit 168 Stellplätzen. Nach Fertigstellung des Institutsgebäudes der Physik und der Abteilung Leben, Licht und Materie im nächsten Jahr wird der BBL prüfen, ob die bestehenden Stellflächen ausreichen. „Vom Ergebnis hängt ab, ob weitere Parkflächen folgen“, sagt Sander.

Zunächst aber packen die Bauarbeiter eine etwa 300 Meter lange und 5,50 Meter breite Erschließungsstraße zwischen den Stellplätzen und den Institutsgebäuden an. 32 Behindertenparkplätzen werden ebenso folgen. „Die ersten Bestellungen für die Parkkarten gingen bereits ein“, sagt Werner.

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