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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 16:06 Uhr

Rostock : 24-Stunden-Kita läuft gut an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Tag der offenen Tür informieren sich Eltern über das Angebot

„Es ist eine ideale Lösung – ein Babysitter wäre wesentlich unflexibler und teurer“, schwärmt Christiane Jahn. Die 36-jährige Rostockerin informierte sich am Sonnabend beim Tag der offenen Tür über das Angebot der ersten 24-Stunden-Kita der Hansestadt. Als Angestellte im Pflegedienst müsse sie oft nachts und am Wochenende arbeiten. Deshalb möchte sie ihren dreijährigen Sohn in besten Händen wissen. „Hier ist er mit anderen Kindern zusammen und wird pädagogisch beaufsichtigt“, sagt Jahn.

Die Resonanz beim ersten Tag der offenen Tür in der Kita in der Humperdinckstraße war groß, die Eltern neugierig. „Das Projekt ist auf Vertrauen und Mund zu Mund Propaganda aufgebaut, da dauert die Etablierung etwas länger“, sagt Projektleiter Wolfgang Richter. Momentan sind erst vier der acht bisherigen Plätze außerhalb der regulären Betreuungszeiten belegt. Weitere vier Anmeldungen liegen vor. Zwölf weitere Plätze sind geplant.

„Die Eltern sind erst einmal skeptisch und denken etwas länger nach“, weiß auch Marlies Helsing, die seit zehn Jahren eine 24-Stunden-Kita in Schwedt leitet. 2016 durfte sich das Mitarbeiterteam in Brandenburg über 2500 Buchungen freuen.

Da in Rostock bislang nicht viel Werbung gemacht wurde, sollen jetzt regelmäßige Info-Tage stattfinden, die die Eltern von dem Projekt überzeugen. „Bei dieser Lösung kann ich endlich beruhigt zur Arbeit gehen“, befand schließlich die Köchin Elisabeth Schierling. Wolfgang Richter möchte vor allem Eltern der Berufsgruppen mit Schichtdienst und Wochenendarbeit berücksichtigen. Dazu gehören Kliniken, Jobs in der Gastronomie, bei Polizei und Feuerwehr sowie Angestellte des Nahverkehrs. Auch Auszubildende und Eltern mit Notfällen sollen berücksichtigt werden.

Kontakt: Ines Rosenfeld unter Telefon 0381/123 71 61

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