zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. August 2017 | 03:21 Uhr

Rostock : 23-Jährige starb an neun Messerstichen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rechtsmediziner stellen tiefe Wunden fest / Ex-Lebensgefährte sitzt in Waldeck in U-Haft

Die am Sonntag in Lütten Klein getötete 23-Jährige ist an mehreren Stichwunden gestorben. Das hat die Obduktion des Leichnams durch die Rechtsmedizin ergeben, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gestern erklärte. Demnach wurde die Frau von ihrem Ex-Lebensgefährten mit einem Küchenmesser angegriffen. „Es gab acht tiefe Stiche in Bauch und Rücken und eine tiefe Wunde am Hals“, sagt die Sprecherin.

Der 29-Jährige hatte sich noch am Sonntagabend der Polizei gestellt und sich selbst der Tat bezichtigt. „Er ist grundsätzlich geständig“, so die Sprecherin. Zu seinem genauen Motiv habe er allerdings noch keine näheren Angaben gemacht. Daher ist auch unklar, ob die Trennung der beiden Eltern eines vierjährigen Mädchens eine Rolle spielte. Vor der Gewaltexplosion war der Mann rund 14 Tage obdachlos. Alkohol oder Drogen hatte er zum Zeitpunkt der Tat nicht im Blut. Gegen den Ex-Lebensgefährten wurde bereits am Montag durch das Amtsgericht Rostock Haftbefehl erlassen, derzeit sitzt er in Waldeck in Untersuchungshaft.

 

zur Startseite

von
erstellt am 29.Apr.2014 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen