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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 00:20 Uhr

200 neue Arbeitsplätze bei Liebherr in Rostock

vom

svz.de von
erstellt am 13.Apr.2012 | 07:21 Uhr

Rostock | Die Wirtschaft in Rostock boomt weiter. Der Kranbauer Liebherr MCCtec will die Zahl seiner Mitarbeiter langfristig von derzeit 1100 auf 1300 erweitern. In den nächsten Wochen beginnt das Unternehmen damit, Vertriebs- und Entwicklungs kapazitäten am Standort Rostock aufzubauen.

Das sei Teil einer strategischen Neuausrichtung, sagt Geschäftsführer Thomas Müller. "Unser Ziel ist es, dadurch Aufträge für Schiffs kräne, Offshore- und Hafenmobilkräne schneller und effizienter bearbeiten zu können. Rostock wird der Schwerpunkt unserer maritimen Aktivitäten", so Müller.

30 der neuen Arbeitsplätze für hochqualifizierte Frauen und Männer sollen noch bis Ende 2012 entstehen, die weiteren dann Schritt für Schritt in den nächsten Jahren. Die entsprechenden Stellenausschreibungen sollen in den kommenden n Wochen veröffentlicht werden. Sie richten sich sowohl an Beschäftigte des Unternehmens als auch an externe Bewerber.

Laut Müller wird die spezielle Ausbildung der künftigen Mitarbeiter im Liebherr-Werk im österreichischen Nenzing erfolgen. Dieses sei bislang für einen Großteil der jetzt in Rostock angesiedelten Aufgaben zuständig gewesen. "Dort werden aber durch den Ausbau in der Hansestadt keine Arbeitsplätze verloren gehen", sagt Müller. In einem ersten Schritt wird in Rostock ein Auftragsabwicklungszentrum entstehen. Dieses wird zukünftig für die technische Abstimmung und Bearbeitung aller Aufträge des Werkes verantwortlich sein. Zudem sollen dort auch Vertriebsressourcen angesiedelt werden.

Seit 2002 ist das Unternehmen Liebherr am Rostocker Überseehafen vertreten. Seine Produktion in der Hansestadt hat es im Jahr 2005 aufgenommen. Die Mitarbeiter fertigen auf einer Fläche von rund 226 000 Quadratmetern maritime Kräne, Hafenmobilkräne, Offshore-Kräne, Schiffskräne und die schweren Radfahrzeuge Reach-Stacker. 59 Prozent der Erzeugnisse liefert Liebherr an westeuropäische Länder.


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