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DLRG-Cup Warnemünde : 2. Tag: Kräftemessen bei Sonnenschein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

DLRG-Cup: Das ist Sport auf höchstem Niveau. Rahmenprogramm für Kinder

Mit einer Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge in Nizza eröffnete Hans-Hubert Hatje, Präsident der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), den gestrigen Internationalen DLRG-Cup am Warnemünder Strand. Das Wetter meinte es schlecht mit der 20. Auflage dieses Wettkampfes. Es ist die Elite der Rettungsschwimmer, die in den Disziplinen Schwimmen, Laufen und im Umgang mit verschiedenen Hilfsmitteln zur Wasserrettung wetteifert.

In diesem Jahr geht die DLRG-Nationalmannschaft als Titelverteidiger ins Rennen. Sie wetteifern mit Teams aus Belgien, Dänemark, Lettland, Niederlande, Tschechien und Schweiz.

Mit dabei ist auch Nadine Stache. Die 21- Jährig ist Mitglied in der deutschen Nationalmannschaft der Rettungssportler und war bis Juni drei Monate am Marinestützpunkt in Rostock tätig. Jetzt hat sie sich für 17 Jahre bei der Bundeswehr verpflichten lassen und beginnt mit dem Medizinstudium. 2015 wurde sie mit der deutschen Nationalmannschaft Europameisterin und holte Gold in der Schwimmstaffel. Wie sich Studium und Sport vereinbaren lassen und worauf es beim Rettungsschwimmen ankommt, erfahren Sie im Video:

„Das ist Spitzensport auf höchstem Niveau“, sagt Hatje. „60 000 Menschen in Deutschland betreiben diesen attraktiven, leider in der Öffentlichkeit wenig bekannten Sport“, ergänzt der DLRG-Präsident. „Dieses Ehrenamt ist auch wichtig für Menschen, die in Not geraten sind, die Rettungsschwimmer genießen meinen höchsten Respekt“, sagt Senator Chris Müller (SPD). „Der Sport hat Rostock und Warnemünde voll im Griff, erst die Warnemünder Woche, jetzt der DLRG-Cup und in Kürze veranstalten wir die Feuerwehrmeisterschaften“, so Müller.

Gester mussten einige Wettbewerbe aufgrund der hohen Windstärken und Wellen gestrichen werden. Die rote Flagge am Strand gilt auch für die Rettungsschwimmer: Deshalb durften die Sportler anfangs nicht ins Wasser. Stattdessen sprinteten sie durch den Sand. Am Nachmittag wurde es etwas besser. Die Teilnehmer zeigten, was sie beim Schwimmen draufhaben. Außerdem fuhren sie mit Rettungsbooten durch die Wellen.

Am heutigen Tag spielte das Wetter schließlich mit. Es ging in den Disziplinen Rettungsbrettschwimmen, Gurtbretterstaffel und Rettungstriathlon für Frauen und Männer weiter. Die Siegerehrung ist um 21 Uhr.

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