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22. November 2017 | 06:52 Uhr

2,5 Millionen für den Erhalt von Omas Erbe

vom

svz.de von
erstellt am 02.Apr.2012 | 10:33 Uhr

Rövershagen | Sein Opa Karl war Namensgeber für den Erlebnishof. Nun hat Unternehmer Robert Dahl auch seiner Oma ein Denkmal gesetzt. Am Sonnabend eröffnete zeitgleich zum Saisonstart auch die neu gestaltete "Friedas Hof-Küche".

Drei Jahre wurde geplant und seit Dezember gebaut. Wie viel er für das Bewahren des kulinarischen Erbes seiner Großmutter investiert hat? "2,5 Millionen Euro, alles Eigenmittel", sagt Dahl. 30 neue Arbeitsplätze seien entstanden, ergänzt Marketin-Chefin Nadja Schriever. Die neue Hofküche bietet Platz für 1500 Gäste. Und der ist auch nötig. Denn 1,5 Millionen Besucher kommen pro Jahr auf den Hof an der Bundesstraße 105. Und das bedeutet in er Hauptsaison bis zu 8000 Menschen täglich. Für deren Bewirtung wurde eine neue Halle gebaut. Verwendet wurden bis zu 100 Jahre alte Materialien. Die Wände erhielten einen Putz aus Stroh und Lehm.

"Freitagnachmittag hatten wir noch 80 Bauarbeiter hier", sagt Dahl, der sich am Tag der Eröffnung erleichtert über die punktgenaue Fertigstellung und das große Interesse der Besucher war. Die Schlangen an den Kassen waren lang. Begehrt war nicht nur das Schnitzel, sondern auch das eigens kreierte Bierhähnchen, das beim Braten über eine Pilsdose gestülpt wird und so besonders saftig werden soll. Dahls Großmutter Frieda ist nicht nur Namensgeberin, sondern hängt auch als Foto am Eingang der Küche.

Auch ihre Kochkünste sollen einfließen. "Ich bin gerade mit meinem Vater dabei, ein altes Heringsrezept von ihr auszubuddeln", sagt Dahl. Schließlich sei der Name seiner Oma für ihn Qualitätsanspruch. "Ich möchte nichts machen, was ihr nicht gefallen hätte."

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