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Norddeutsche Neueste Nachrichten

16. Dezember 2017 | 08:17 Uhr

Kultur : 18. Klassik-Nacht führt um die Welt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach traditionellem Open-Air-Event am 10. Juni starten Bauarbeiten für das Polarium.

In Rostock ist Robin Engelen kein Unbekannter. Trotzdem ist die 18. Klassik-Nacht im Rostocker Zoo für den Gastdirigenten ein ganz besonderes Erlebnis. „Sie bietet ein ganz spezielles Ambiente“, sagt der 42-Jährige. Es ist für ihn eine Ehre, am 10. Juni um 19.30 Uhr zwischen den Zoo-Tieren unter freiem Himmel zusammen mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock zu musizieren. Dabei schickt er die Besucher auf eine musikalische Reise quer über den Erdball. Das Motto der diesjährigen Auflage lautet daher: „Zwischen Nordpol und Südpol – in 80 Minuten um die Welt“.

Engelen hat sich das Ziel gesetzt, Menschen an die klassische Musik heranzuführen, die sonst eher selten solche Konzerte besuchen. „Daher wird es keine schwere oder tragische Musik geben, sondern eine bunte Mischung aus verschiedenen Ländern“, sagt er. Es wird abwechselnd gefühlvoll, mal kraftvoll, auch mal emotional und flott.

Engelen, der als stellvertretender Chefdirigent und erster Kapellmeister der Oper in Graz tätig ist, präsentiert den Zuhörern Auszüge von Leonard Bernsteins weltberühmter Broadway-Musik, argentinischen Tango von Astor Piazzolla und Filmmusik des japanischen Komponisten Joe Hisaishi. Außerdem werden Stücke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Tschaikowsky, Alexander Borodin, Victor Young und von John Williams zu hören sein.

Die 18. Auflage der Klassik-Nacht in Kooperation mit dem Volkstheater Rostock im Zoo ist auch gleichzeitig die letzte vor dem Baustart des Polariums. Es wird eine neue Erlebniswelt und Heimstätte für die Rostocker Eisbären und Pinguine. „Unmittelbar nach dem Open-Air-Event geht es in die heiße Phase für den Neubau“, sagt Zoo-Direktor Udo Nagel.

Für Gastdirigent Engelen ist es die Premiere bei der Klassik-Nacht. Die Hansestadt kennt er aber schon von mehreren Konzerten. So hat er bereits Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie und Guiseppe Verdis „Falstaff“ in Rostock dirigiert.

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