Kunstsammlung wird 160 Jahre : Das Kulturhistorische Museum Rostock feiert Geburtstag

Dr. Steffen Stuth feiert mit seinem Team 160 Jahre Kulturhistorisches Museum.
Dr. Steffen Stuth feiert mit seinem Team 160 Jahre Kulturhistorisches Museum.

Das Kulturhistorische Museum lädt anlässlich seines Geburtstages zu Vorträgen und Führungen ein.

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08. Mai 2019, 12:40 Uhr

Rostock | Das Kulturhistorische Museum ist eine der ältesten Einrichtungen seiner Art. Mit der Gründung des Rostocker Kunstvereines im Jahr 1840 wurde dafür der erste Grundstein gelegt. Gemeinsam mit dem Verein für Rostocker Altertümer konnte die städtische Kunstsammlung am 23. Januar 1859 eröffnet werden. Seitdem hat sich, inklusive einiger Hürden, viel getan. Nachdem die Sammlung sehr lange ehrenamtlich geführt wurde, gab es 1934 erstmals einen wissenschaftlichen Leiter und eigenes Personal.

Nachdem man 1968 das eigene Ausstellungshaus verlor, ging es in den 80-er Jahren wieder aufwärts. Inzwischen ist das Kulturhistorische Museum das bestbesuchte Stadtmuseum Mecklenburg-Vorpommerns. Anlässlich dieses Geburtstages erläuterte Annelen Karge am Dienstagnachmittag in einem Vortrag die Geschichte des Museums. Durch die Ausstellung „Landschaften und Inspirationen“ führte zudem noch am gleichen Abend die Kuratorin des Museums, Dr. Susanne Knuth. Die Besonderheit der Werke liegt dabei nicht nur in der Kunst selbst, sondern in der Herkunft. Einige dieser Gemälde stammen aus der Sammlung von Dr. Georg Christoph Detharding, der als einer der größten Förderer des Rostocker Kunstvereins gilt.

Dr. Steffen Stuth reiht sich in eine lange Reihe von Museumsleitern ein und ist sich bewusst, nicht der letzte zu sein. Seine Arbeit baut auf der Vergangenheit auf und ist die Grundlage für die Fortführung. Für die Zukunft wünscht er sich, dass das Museum als fester Bestandteil der Stadtkultur gesehen wird. Einen großen Erfolg konnte man unter anderem mit der Ausstellung zur Rostocker Stadtgeschichte zum 800. Jubiläum feiern. Für Stuth eines der besonderen Highlights, an das er immer wieder gerne zurückdenkt. Das nächste große Projekt befindet sich derzeit in der Vorbereitung. Am 20. Juni eröffnet die Ausstellung "Uni600. Menschen - Wissen- Lebenswege", die an den Erfolg anknüpfen soll.

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