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14-Jährige belästigt: Verdächtiger führt Polizei selbst auf seine Spur

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erstellt am 21.Feb.2013 | 08:24 Uhr

Groß Klein | Kurioser Fahndungserfolg im Fall der sexuell belästigten 14-Jährigen: Der mutmaßliche Täter, ein 17-jähriger Jugendlicher, rief noch am Mittwochabend selbst die Polizei nach Groß Klein. Kurz darauf klickten die Handschellen.

Der Jugendliche hatte um Hilfe gerufen, nachdem er von fünf 15- bis 19-jährigen Rostockern angegriffen worden sein soll. Die Beamten fuhren daraufhin zu dem Plattenbau im Blockmacherring - es war genau das Haus, an dem kurz zuvor ein Fährtenhund die Spur des mutmaßlichen Täters im Fall der sexuellen Belästigung verloren hatte. Bei der Vernehmung fiel den Polizisten die starke Ähnlichkeit zwischen dem Opfer der Schlägerei und der Täterbeschreibung auf, die das belästigte Mädchen abgegeben hatte.

In den Keller gelockt und betatscht

"Der geschädigte 17-Jährige staunte nicht schlecht, als er den Grund für seine Festnahme erfuhr", sagt Torsten Sprotte, Polizeiführer vom Dienst. Die sexuelle Belästigung hatte sich am selben Nachmittag im nahen Kleinen Warnowdamm zugetragen. Der Täter soll die 14-Jährige angesprochen haben, als diese die Tür aufschloss. Er bat sie, ihn in den Keller zu lassen. Als beide unten ankamen, so schilderte es das Opfer später, fasste er ihr an den Oberkörper und bedrängte sie. Möglicherweise war auch ein Messer im Spiel. Das Mädchen hatte etwas Spitzes gefühlt, so die Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock, Isabel Wenzel. Die 14-Jährige schrie laut und wehrte sich. Daraufhin ließ der Täter von ihr ab und flüchtete. Sie wurde nicht verletzt. Der Vater der Rostockerin informierte die Polizei.

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