zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Dezember 2017 | 00:13 Uhr

10 000 Schüler besuchen Jobfactory

vom

svz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 07:42 Uhr

Schmarl | Was will ich nach der Schule machen? Ausbildung oder Studium - was ist das Richtige für mich und welchen Schulabschluss brauche ich dafür? Auf der größten Berufsorientierungsmesse Mecklenburg-Vorpommerns - der 16. Jobfactory - haben sich gestern mehr als 10 000 Schüler mit diesen Fragen beschäftigt. Sie konnten erste Kontakte mit Unternehmen und Hochschulen knüpfen und bekamen einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten im Land.

Unter den 187 Ausstellern fanden sich unter anderem Firmen wie Liebherr, Aida Cruises, Nordic Yards, die Bundeswehr und die Bundespolizei, aber auch die Hochschulen des Landes aus Rostock und Greifswald waren vertreten. "Wir haben sogar ganz kurzfristig noch zwei zusätzliche Aussteller in der Halle unterbekommen und somit mehr als 500 Berufe und Studiengänge vorgestellt", sagt Klaus Riedel, Projektleiter der Jobfactory. Auf der Messe konnten sich die Schüler aber nicht nur an den Informationsständen der Aussteller über Berufe wie Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Bankkaufmann oder Zimmerer informieren. "Wichtig ist uns auch, dass sie für die Berufswahl und für die Bewerbung gut vorbereitet werden. Deshalb können die Jugendlichen zum Beispiel auch gleich kostenlos die Bewerbungsfotos machen lassen und bekommen zudem einen Bewerbungsmappencheck", so Riedel weiter.

"Kein Jugendlicher muss ohne Lehrstelle bleiben"

Auch für Lehrer war es lohnend, die Messe zu besuchen. Für sie wurden Workshops und Vorträge angeboten, zum Beispiel durch die Fachkräfteinitiative "Durchstarten in MV" des Wirtschaftsministeriums, die mit dem runderneuerten Azubi-Atlas gezielt über die Möglichkeiten der Berufsausbildung und Ausbildungsplatzangebote in ganz Mecklenburg-Vorpommern informiert. Zudem boten viele Stände zusätzlich eine spezielle Infozeit für Eltern, in der die Personalverantwortlichen der Unternehmen Fragen rund um den Berufs- oder Studieneinstieg des Nachwuchses beantworteten. Dass das Ausbildungsspektrum breit gefächert ist und heute theoretisch kein Jugendlicher ohne Lehrstelle bleiben muss, weiß Arbeitsagenturleiter Christoph Möller: "Niemand muss mehr für eine Ausbildung das Land verlassen. Es stehen mehr betriebliche Ausbildungsstellen zur Verfügung, als junge Menschen da sind."

Neben der Vielzahl an Ausstellern konnten sich die Jugendlichen auf der Jobfactory auch sportlich messen, mit dem EBC Rostock Basketball im Außenbereich spielen oder auf dem Street-Soccer-Parcour Fußball spielen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen