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Lokales

18. Oktober 2017 | 09:38 Uhr

Rostock: Zweimal Angriff auf Polizisten

vom

svz.de von
erstellt am 05.Sep.2010 | 06:56 Uhr

Rostock/Warnemünde | Die Gewalt gegen Polizisten nimmt weiter zu. Das belegen zwei Fälle, die sich am vergangenen Wochenende in Rostock und im Ostseebad Warnemünde ereignet haben.

Am Sonnabend hat ein Mann in Warnemünde einen Polizisten in Zivil mit seinem Auto mehrfach angefahren. Der 50-jährige Beamte erlitt dabei Prellungen am Bein und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der anfangs flüchtige, ebenfalls 50 Jahre alte Autofahrer wurde später im Warnemünder Stadtgebiet gestellt und vorläufig festgenommen. Gegen den Rostocker wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Zu dem Vorfall war es gekommen, als das Fahrzeug von einer Streifenwagenbesatzung am Nachmittag auf dem Gelände des Passagierkais gestoppt worden war. Am Steuer saß zu diesem Zeitpunkt die Ehefrau des Fahrzeughalters. Sie wurde gebeten auszusteigen und dann von den Beamten darauf hingewiesen, dass das Befahren des Kais nicht zulässig ist. Der anfangs auf dem Beifahrersitz sitzende Ehemann stieg daraufhin unvermittelt aus, setzte sich ans Steuer und fuhr los. Zu den Verletzungen des Beamten kam es beim mehrfachen Vor- und Zurücksetzen des Wagens vor der Flucht. Der geschädigte Polizist sei vermutlich für mehrere Tage dienstunfähig, hieß es. Das Motiv des Mannes sei unklar, gegen ihn werde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Im zweiten Fall schlugen Unbekannte mit einem gusseisernen Poller in der Nacht zum Sonntag die Heckscheibe eines Streifenwagens im Stadtteil Dierkow ein. Die Besatzung des Polizeiautos ist zu diesem Zeitpunkt in einer Wohnung einer Strafanzeige nach gegangen. Die Täter flüchteten.

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