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Lokales

24. Oktober 2017 | 02:16 Uhr

Rostock verteilt Millionenzuschüsse

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erstellt am 16.Aug.2010 | 07:51 Uhr

Rostock | Zwei von der Rostocker Stadtverwaltung vorgelegte Prioritätenlisten sollen die Verwendung millionenschwerer Fördermittel ab dem kommenden Jahr klären. Das Geld stammt aus den Programmen "Stadtumbau Ost - Aufwertung von Wohnquartieren" (SUB), "Die Soziale Stadt" (SOS) sowie der Sanierungsmaßnahme "Stadtzentrum Rostock".

Letztere läuft bereits seit 1991 und umfasst insgesamt 340 Millionen Euro. Aktuelle Schwerpunkte setzt die Verwaltung auf öffentliche Einrichtungen sowie die Entwicklung des Neubaugebiets Petriviertel, östlich der Stadtmauer. Unter anderem sind die Sanierung der Großen Stadtschule, des Rathauses, des Schifffahrtsmuseums und der Kunst- und Medienschule "Frieda 23" ganz oben auf der Liste angesiedelt. Für das Petriviertel steht neben der Fertigstellung der Neuen Warnowstraße die Vermarktung der Grundstücke sowie die Erschließung und Freiflächengestaltung bis 2013 an.

Im Gegensatz zur Sanierung der Innenstadt beziehen sich die Programme SUB und SOS auf weitaus mehr Viertel. So haben vom Stadtumbau Ost in der Vergangenheit Groß Klein, Evershagen, Dierkow-Neu, Toitenwinkel und Schmarl profitiert. Insgesamt flossen innerhalb der zurückliegenden zehn Jahre 20,8 SUB-Millionen nach Rostock. Etwa 6,3 Millionen Euro davon brachte die Stadt selbst auf, den Rest schossen Bund und Land zu. Im SOS-Programm waren es sogar knapp 28,5 Millionen Euro, von denen der Rostocker Eigenanteil fast 9,5 Millionen Euro betrug.

Ab 2011 will die Verwaltung aber nur noch für Schmarl neue SUB-Mittel beantragen, in den übrigen Vierteln wird das bereits bewilligte Geld für die Projekte genutzt. Diese umfassen beispielsweise die Freiflächengestaltung des Spielplatzes Mühlenteich, den Abbruch der Schule in der Messestraße, den Rückbau von Teilen des Schmarler Zentrums oder auch Sanierungen wie die der Sporthalle Am Mühlenteich.

Vom SOS-Programm sollen 2011 die Fördergebiete Dierkow-Neu, Toitenwinkel und Schmarl bedacht werden. "Für Groß Klein wird aufgrund des erreichten Umsetzungsstandes kein Antrag gestellt", sagt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Bis zum Programmende im Jahr 2014 werden unter anderem der Graben Dierkower Höhe und die Sportanlage im Stephan-Jantzen-Ring erschlossen. Außerdem sollen die Stadtteil- und Begegnungszentren in Dierkow-Neu und Toitenwinkel gebaut werden, die Grundschule Schmarl saniert sowie die 50 000 Euro-Bürgerprojekte fortgeführt werden.

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