"Rostock ist eine attraktive Stadt"

Volker Schlotmann
Volker Schlotmann

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13. August 2009, 08:57 Uhr

Rostock | In Rostocks Stadtentwicklung soll weiter investiert werden. Das teilte gestern Volker Schlotmann, Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, in einem Schreiben mit. "Rostock kann außerdem enorm von den Konjunkturpaketen profitieren", sagt Schlotmann.

So habe die Stadt bereits den Bewilligungsbescheid für die energetische Sanierung der Kunsthalle erhalten. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Konjunkturpakets II gefördert und darüber hinaus mit einer Kofinanzierung aus einem Landesprogramm unterstützt. Noch im Herbst soll der Bau beginnen.

In den Umbau der "Großen Stadtschule" zu einem Musikschulzentrum fließen fünf Millionen Euro Städtebauförderungsmittel. Außerdem wurden Mittel aus dem Konjunkturpaket I, wozu auch Kofinanzierungshilfen des Landes zählen, in Aussicht gestellt. Für die Teilsanierung der Neptun-Schwimmhalle in der Kopernikusstraße stehen ebenfalls Summen aus dem Investitionspaket bereit. "Wir wollen für unsere Einwohner lebenswerte und attraktive Städte schaffen - die älteren Menschen und Studenten sollen sich genauso wohlfühlen wie Familien mit Kindern", so Schlotmann und fügt hinzu:"Obgleich noch einiges zu tun ist, ist Rostock mit Hilfe der Städtebauförderung bereits eine attraktive, sympathische und abwechslungsreiche Stadt geworden." Mit Blick auf die bisherige Städtebauförderung des Landes für die Hansestadt zieht Schlotmann ebenso eine positive Bilanz. "Sie wirkt in der Hansestadt seit 1991 sehr erfolgreich", sagt Volker Schlotmann. Die Stadt habe in der Vergangenheit in hohem Maße von den Förderprogrammen des Landes zur Stadtentwicklung profitiert. "Das sind Investitionen in die Zukunft, die zeigen, dass sich Rostock zu einem beliebten Wohn-, Studien-, Handels- und Tourismusort entwickelt", zeigte sich Schlotmann überzeugt. In seinen Augen gehören dazu Investitionen in Stadtteile wie Groß Klein, Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel. Das Sanierungsgebiet Stadtzentrum, das bereits von 1991 bis 2009 Geld erhielt, soll auch künftig erneuert werden. Geplant ist, die Bereiche in der Nördlichen Steintor-Vorstadt und das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs" aufzuwerten. " "Aber auch die Plattenbaugebiete sind zu modernen Wohngebieten geworden", sagte der Minister.

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