Rostock bringt Sporthallen in Schuss

<strong>Die Drei-Felder-Halle</strong> in der Möllner Straße wird saniert: Modernes Lichtkonzept spart Strom und verringert Kohlendioxid.<foto>mapp</foto>
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Die Drei-Felder-Halle in der Möllner Straße wird saniert: Modernes Lichtkonzept spart Strom und verringert Kohlendioxid.mapp

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26. Juli 2010, 08:24 Uhr

Rostock | Sportler im Rostocker Nordwesten profitieren vom Geld aus dem Konjunkturpaket II: Die Sporthalle in der Möllner Straße wird saniert. "Etwa 1,5 Millionen Euro fließen in das Vorhaben", sagt Sportamtschefin Brigitte Grüner. Das Besondere an dem Objekt: Die drei Spielfelder können künftig einzeln beleuchtet werden - die nicht benötigten Bereiche bleiben in den Abendstunden dunkel.

Dafür gibt es eine spezielle Steuerung. "Auf diese Weise lassen sich die Energiekosten und die Kohlendioxid-Werte deutlich verringern", sagt Grüner. Einsparungen in diesen Bereichen schreibt die neue Energiesparverordnung "Enev 2009" auch bei allen Sanierungen vor. Bis zum Schuljahresbeginn am 23. August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Mit der Baubetreuung ist der Kommunale Eigenbetrieb für Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hansestadt Rostock (KOE) betraut worden. Es gibt ein modernes Dach, neue Sanitärbereiche und eine Außendämmung der Wände.

Bis auf kleinere Arbeiten und Ausbesserungen nach einem Brand vor 15 Jahren war an dieser Halle noch kaum etwas verändert worden. Es gibt Überlegungen, das Gebäude nach der Fertigstellung gleich gezielt mit Graffiti gestalten zu lassen. Dafür findet sich in Schmarl im Stephan-Jantzen-Ring ein gelungenes Beispiel. Auch die Sporthalle im Kleinen War nowdamm soll auf diese Weise Farbe erhalten. Die bisherige Gestaltungsidee an der Halle in Groß Klein wird derzeit noch überarbeitet.

Nächstes Bauprojekt in Maxim-Gorki-Straße

Eine Sanierung im großen Stil steht ebenfalls für die Drei-Felder-Halle in der Maxim-Gorki-Straße in Evershagen an. Dort starten nach dem Vorbild von Lichtenhagen am Jahresende die Arbeiten. Die Investition erfolgt überwiegend aus Städtebaufördermitteln. Insgesamt werden innerhalb von neun Monaten 1,2 Millionen Euro verbaut.

Ebenfalls von Mitteln des Konjunkturpaketes II profitiert die Halle im Dänenberg. 862 000 Euro werden für ein neues Dach, Heizung, Fassaden und den Sanitärtrakt aufgebracht.

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