Rosenhof bis November Baustelle

Das Straßenpflaster wird jetzt aufgenommen und dann geht es an den Kanalbau.
Das Straßenpflaster wird jetzt aufgenommen und dann geht es an den Kanalbau.

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08. April 2010, 06:02 Uhr

Perleberg | Seit Montag wird im Rosenhof gebaut. Eigentlich sollte schon im vergangenen Jahr der Bereich von der Uferstraße bis zum Rosenhof saniert werden. Doch dann überrollten die Baukosten, die weit über den geplanten lagen, das Vorhaben. So verschob man es auf 2010.

Die Mauerstraße von der Wittenberger bis zur Uferstraße, der Rosenhof und die kleine Gasse zur Wollweber straße werden nun in einem Abwasch saniert. 373 000 Euro an Baukosten hat die Stadt dafür veranschlagt.

"Anfang März sollte es mit der Bauerei schon losgehen. Doch der lange Winter machte einen Strich durch die Rechnung", räumt Liane Schulz vom Bauamt ein. Bis November soll dennoch alles fertig sein, dieser Altstadtbereich gestalterisch um einiges gewonnen haben und das Areal seinem Namen wieder alle Ehre machen.

Und so wird die Königin der Blumen hier entlang der Häuserzeilen für blühende Farbtupfer sorgen, den kleinen Platz praktisch einrahmen.

Grün wird auch die Mitte des Rosenhofes prägen. Eine Sommerlinde sieht die Bauplanung hier vor. Bänke hingegen laden dann zum Verweilen, zum Betrachten des Rosenhofes ein, der eine Art Renaissance erleben soll. Entsprechend auch die Abstimmungen mit der Denkmalpflege. So wird der eigentliche Platz erneut Feldsteinsammelpflaster erhalten. Das vorhandene soll soweit wie möglich hier wieder eingebaut werden. Auch das Parken wird fortan in geordneten Verhältnissen erfolgen. Großpflaster markiert die Stellmöglichkeiten. Darunter übrigens auch drei Bewohnerparkplätze.

Auch die Mauerstraße wird sich in ihrem Äußeren nahtlos ins Altstadtbild einpassen. Mosaikpflaster im Randbereich der Gehwege und ein einseitiges Laufband aus Betonsteinplatten mit Natursteinvorsatz, wie es fachmännisch heißt, sind geplant. Gleiches auch für die kleine Gasse hin zur Wollweberstraße, so dass man fortan leichten Fußes vom Rosenhof in die Stadt gelangt. Schinkelleuchten werden alles im rechten Licht erscheinen lassen.

Doch bevor es an den eigentlichen Straßenbau geht, müssen die Versorgungsleitungen, wo notwendig, saniert bzw. neu verlegt werden. WTAZV und PVU sind so mit im Boot, denn Abwasser- und Gasleitungen werden komplett erneuert.

Derweil wird das alte Straßenpflaster bereits aufgenommen und dann geht es sofort an den Kanalbau. Hauptauftragnehmer ist die Grabower Tief- und Straßenbau GmbH. Thomas Mader vom Ingenieurbüro pöyry ibs begleitet die Bauarbeiten.

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