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Lokales

23. Oktober 2017 | 15:44 Uhr

Rohrhersteller baut Firmensitz aus

vom

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2011 | 07:23 Uhr

Rostock | Rohrleitungen verlegen, Nähte schweißen und Instandsetzungen: Das sind die Hauptaufgaben des Industrie-Unternehmens Anlagen- und Kraftwerksrohrleitungsbau Greifswald GmbH (AKB). Aufgrund steigender Auftragszahlen in Rostock hat sich das Unternehmen dazu entschlossen, den Standort in der Hansestadt weiter auszubauen. "Wir wollen Ende des Jahres auf 20 bis 25 Leute aufstocken. Die ersten Gespräche laufen bereits", sagt Vertriebsleiter Ernst-Georg Thoms. Um Aufträge besser akquirieren und ausführen zu können, mietet das Unternehmen ab dem 1. April eine 300 Quadratmeter große Werkstatt mit Büroräumen im Seehafen An der Feuerwache 7 an. "Derzeit haben wir neun Leute angestellt, davon stammen sechs Rohrschlosser von Nordic Yards", so Thoms. Für die Arbeit bei AKB haben sie ihre Schweißerqualifikationen aufgefrischt und erweitert.

"Die Qualitätsanforderungen unserer Kunden sind sehr hoch", sagt der Vertriebsleiter. Die Kenntnisse von Werftarbeitern reichen dafür nicht aus. "Aus diesem Grund komplettieren drei unserer Leute gerade ihre Schweißerpässe", sagt er. Schließlich müssen die Rohrleitungen aus Edelstahl einen hohen Druck aushalten: "Da dürfen keine Unregelmäßigkeiten in den Nähten auftauchen."

Neben den Stadtwerken Rostock und Güstrow zählen der Biodieselhersteller Biopetrol, Rügen Feinkost und Stromversorger Enbw zu den Auftraggebern des Greifswalder Unternehmens. "Für Firmen die mit Dampf arbeiten, bauen wir die Rohrleitungen", sagt Thoms. Beispielsweise hat AKB die Leitungen von Biopetrol erneuert. Aber auch Schlosserarbeiten wie der Bau von Schachtabdeckungen, Leitern, Podesten und Geländern für die Stadtwerke Rostock hat das Unternehmen übernommen.

"Vor einigen Jahren haben wir in Rostock ein Büro mit zwei bis drei Leuten in Schmarl eröffnet", sagt er. Die Schweißarbeiten und Instandsetzungen hat die Firma in einer 120 Quadratmeter großen Werkstatt im Seehafen absolviert. "Mit dem neu angemieteten Betriebsgebäude haben wir endlich alles unter einem Dach. Somit bleiben uns Anfahrtswege erspart", betont Thoms. Maschinell ist AKB schon jetzt gut ausgerüstet. Gegebenenfalls wird die Firma weitere Ständerbohrmaschinen, Schweiß maschinen und Bandsägen anschaffen oder ausleien.

"Unser Ziel ist es, nicht nur zu Spitzenzeiten, sondern dauerhaft Arbeit für 20 Leute zu bieten", sagt er. AKB geht davon aus, dass sich in den kommenden Monaten und Jahren weitere Industriefirmen im Hafen niederlassen, sodass die Nachfrage nach qualifizierten Schweißern weiterhin hoch bleiben werde. Je nach Auftragslage werde der Rohrhersteller weiterhin personell und räumlich expandieren, so der Vertriebsleiter.

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