Boizenburg : Richtfest bei den „Sonnenkäfern“

Bernd Benthin,(2. v. r.), Inhaber einer Malerfirma im Amt Neuhaus, ist der stolze Bauherr des Erweiterungsbaus der Kita „Sonnenkäfer“. Karin Rauh (r.) , die Leiterin der Kita, freut sich schon auf die neuen, hellen Räume.   Fotos: Katja Frick
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Bernd Benthin,(2. v. r.), Inhaber einer Malerfirma im Amt Neuhaus, ist der stolze Bauherr des Erweiterungsbaus der Kita „Sonnenkäfer“. Karin Rauh (r.) , die Leiterin der Kita, freut sich schon auf die neuen, hellen Räume. Fotos: Katja Frick

Die ASB-Kita Schwanheide konnte am vergangenen Donnerstag die Fertigstellung des Rohbaus und des Dachstuhls feiern

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29. Juni 2015, 14:09 Uhr

Der Stolz über den Fortschritt der Bauarbeiten in und an der Kita „Sonnenkäfer“ in Schwanheide waren dem Bauherren beim Richtfest am vergangenen Donnerstag anzusehen. Der Bauherr heißt Bernd Benthin und er ist als Privatmann in dieses Projekt eingestiegen.

„Wenn ich Herrn Schilling vom ASB nicht gekannt hätte, hätte ich das nicht gemacht“, sagte er bei dem Fest der SVZ.

„So ein Projekt hängt immer von Personen ab“, erläuterte Michael Schilling, der Hauptgeschäftsführer des ASB-Ortsverbandes Boizenburg/Grabow, der Betreiber der Kita ist. „Wir haben schon lange mit der Malerfirma Benthin zusammengearbeitet. Ich habe ihn dann gefragt, ob er es machen würde und er hat ja gesagt.“

„Wir als Kommune hatten durchaus am Anfang Bauchschmerzen, dass es einen privaten Bauherren für das Projekt geben soll“, gesteht Bürgermeisterin Stefanie Humpke. „Die Kommunen haben immer weniger Geld. Wir schaffen es nicht mehr, alle Anforderungen zu erfüllen, so wie den modernen, zeitgemäßen und altersgerechten Umbau dieser Kita. Aber hätte Herr Schilling nicht so überzeugend argumentiert, wären wir als Gemeinde nicht mit in dieses Projekt eingestiegen. Doch nach persönlichem Kontakt mit Herrn Benthin ist Vertrauen entstanden.“

Der Umbau der Kindertagesstätte war dringend nötig, weil eine immer größere Nachfrage nach Plätzen besteht. Eigentlich gibt es bei den „Sonnenkäfern“ nur 47 Plätze. Inzwischen werden schon 62 Kinder dort betreut, das wurde durch die Aufstellung von Containern für die Bauzeit möglich. Nach dem Umbau und der Erweiterung um mehrere Schlaf- und Gruppenräume und vor allem um den großen, hellen Mehrzweckraum, können 70 Kinder in dem am Waldrand gelegenen Kindergarten betreut werden. Auch die Aufnahme von Kindern, die einen Rollstuhl brauchen, soll in Zukunft möglich sein.

„Mich interessiert es, aus alten Sachen, von denen man glaubt, dass man damit nichts mehr anfangen kann, etwas Neues zu machen“, verrät Bernd Benthin. „Sehr hilfreich bei der Planung und Umsetzung war das Architekturbüro Buck und Partner, die waren kreativ und schnell.“

Den Bau hat Benthin zusammen mit dem Architekten Sven Buck und Inika Schade vom Fachdienst Jugend und Kultur des Landkreises Ludwigslust-Parchim geplant. „Wir wollten, dass die Kita ihren schlauchartigen Charakter verliert, dass die langen Flure verschwinden. Die Kita sollte offen wirken und der große Mehrzweckraum viel Licht haben“, erklärt Benthin.

„Wir haben auch mitgeplant, wie die Räume aussehen könnten“, erzählt Karin Rauh, seit sechs Jahren Leiterin der „Sonnenkäfer“ und seit 33 Jahren Erzieherin.

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